Problemstellung formulieren:
Definition, Beispiele & Anleitung

Die Problemstellung ist das Fundament Ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Lernen Sie, wie Sie eine überzeugende Problemstellung für Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Exposé formulieren – mit konkreten Beispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Definition & Bestandteile
5 Beispiele nach Fachrichtung
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Unterschied zur Forschungsfrage
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1. Was ist eine Problemstellung? Definition

Die Problemstellung ist das Herzstück jeder wissenschaftlichen Arbeit. Sie beschreibt ein konkretes Forschungsproblem, das Sie mit Ihrer Bachelorarbeit oder Masterarbeit lösen möchten. Eine gut formulierte Problemstellung in der wissenschaftlichen Arbeit beantwortet die zentrale Frage: Warum ist diese Forschung wichtig und notwendig?

💡 Definition: Problemstellung

Die Problemstellung (auch: Forschungsproblem) ist eine präzise Beschreibung eines wissenschaftlichen oder praktischen Problems, das durch die Arbeit gelöst werden soll. Sie bildet den Ausgangspunkt der Forschung, steht in der Einleitung und begründet die Relevanz des Themas für Wissenschaft und/oder Praxis.

Eine überzeugende Problemstellung der Bachelorarbeit oder Problemstellung der Masterarbeit erfüllt mehrere Funktionen: Sie weckt das Interesse der Leser, zeigt die Forschungslücke auf und gibt der gesamten Arbeit eine klare Richtung. Ohne eine präzise Problemstellung fehlt Ihrer Arbeit das Fundament – Sie würden zwar ein Thema bearbeiten, aber der rote Faden wäre unklar.

🎯 Die 4 Funktionen der Problemstellung

1. Relevanz begründen: Warum ist das Thema wichtig? Welches Problem existiert?

2. Forschungslücke aufzeigen: Was wissen wir noch nicht? Wo fehlt Wissen?

3. Interesse wecken: Warum sollte jemand diese Arbeit lesen?

4. Struktur geben: Die Problemstellung ist der rote Faden für die gesamte Arbeit.

Wo steht die Problemstellung?

Die Problemstellung steht in der Einleitung Ihrer wissenschaftlichen Arbeit – typischerweise nach einer kurzen Hinführung zum Thema und vor der Formulierung der Forschungsfrage. Sie umfasst in der Regel 1–3 Sätze, kann aber in der Einleitung ausführlicher erläutert werden.

2. Bestandteile & Aufbau der Problemstellung

Eine vollständige Problemstellung besteht aus mehreren Elementen, die zusammen die Basis für Ihre Forschung bilden. Die Problemstellung und Zielsetzung sind dabei eng miteinander verknüpft:

📋 Die 3 Bestandteile der Problemstellung

1. Einführung in die Thematik (Kontext)
Beschreiben Sie die Ausgangslage und ordnen Sie Ihre Arbeit in den größeren Forschungskontext ein. Was ist der Hintergrund? Welche Entwicklungen sind relevant?

2. Das eigentliche Problem (Kernproblem)
Benennen Sie konkret, welches Problem besteht. Was funktioniert nicht? Welches Wissen fehlt? Wo gibt es einen Widerspruch zwischen Theorie und Praxis?

3. Zielsetzung und Lösungsansatz
Formulieren Sie, was Ihre Arbeit erreichen soll. Wie wollen Sie das Problem lösen? Welchen Beitrag leistet Ihre Forschung?

Umfang der Problemstellung

Die eigentliche Problemstellung sollte in 1–2 Sätzen formulierbar sein. Wenn Sie mehr brauchen, ist Ihr Problem vermutlich noch nicht ausreichend eingegrenzt. Die Einbettung in der Einleitung (Kontext, Hintergrund, Zielsetzung) kann jedoch mehrere Absätze umfassen.

Problemstellung in 1–2 Sätzen formuliert

BWL: „Obwohl zahlreiche Studien die positiven Effekte von Homeoffice auf die Work-Life-Balance belegen, fehlt es an empirischen Untersuchungen zu den langfristigen Auswirkungen auf die Unternehmenskultur in KMU."
Psychologie: „Die steigende Prävalenz von Burnout bei jungen Berufstätigen unter 30 Jahren stellt die bisherigen, auf ältere Kohorten fokussierten Präventionsansätze infrage."

3. Problemstellung vs. Forschungsfrage vs. Zielsetzung

Viele Studierende verwechseln Problemstellung, Forschungsfrage und Zielsetzung. Obwohl sie zusammenhängen, erfüllen sie unterschiedliche Funktionen:

Kriterium
⚠️ Problemstellung
❓ Forschungsfrage
🎯 Zielsetzung
Was ist es?
Beschreibung des Problems
Konkrete Frage an die Forschung
Angestrebtes Ergebnis
Form
Aussagesatz
Fragesatz (W-Frage)
Aussagesatz mit „Ziel ist..."
Funktion
Relevanz begründen
Forschung lenken
Erwartungen formulieren
Beispiel
„Es fehlt an Wissen über X"
„Wie beeinflusst X den Faktor Y?"
„Ziel ist es, X zu untersuchen"
Position
Einleitung (früh)
Einleitung (nach Problem)
Einleitung (nach Forschungsfrage)
Umfang
1–2 Sätze
1 Satz
1–3 Sätze

💡 Der logische Zusammenhang

1. Problemstellung: „In der Praxis zeigt sich, dass viele KMU bei der Digitalisierung scheitern."

2. Forschungsfrage: „Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg von Digitalisierungsprojekten in KMU?"

3. Zielsetzung: „Ziel dieser Arbeit ist es, Erfolgsfaktoren zu identifizieren und praxisnahe Handlungsempfehlungen abzuleiten."

4. Problemstellung formulieren: 5-Schritte-Anleitung

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung können Sie systematisch eine überzeugende Problemstellung schreiben. Jeder Schritt bringt Sie näher an eine präzise Formulierung:

1

Thema eingrenzen

Grenzen Sie Ihr Thema zeitlich, räumlich und inhaltlich ein. Je spezifischer, desto besser. Fragen Sie sich: Welchen Aspekt des Themas möchte ich untersuchen? Welche Perspektive nehme ich ein?

2

Forschungslücke identifizieren

Recherchieren Sie den aktuellen Forschungsstand. Was wurde bereits untersucht? Wo gibt es Widersprüche, offene Fragen oder fehlendes Wissen? Die Lücke ist Ihr Ausgangspunkt.

3

Problem konkret benennen

Formulieren Sie das Problem in einem Satz. Vermeiden Sie vage Formulierungen wie „immer mehr" oder „zunehmend" – nutzen Sie konkrete Zahlen und Fakten, wenn möglich.

4

Relevanz begründen

Erklären Sie, warum die Lösung des Problems wichtig ist. Für wen ist es relevant? Welche Konsequenzen hat es, wenn das Problem nicht gelöst wird? (wissenschaftlich und/oder praktisch)

5

Lösungsansatz skizzieren

Deuten Sie an, wie Sie das Problem lösen wollen. Welche Methode werden Sie verwenden? Was ist das Ziel Ihrer Untersuchung? Dies leitet zur Forschungsfrage über.

Formulierung prüfen

Testen Sie Ihre Problemstellung: Ist sie in 1–2 Sätzen formulierbar? Ist das Problem klar erkennbar? Ist die Relevanz deutlich? Kann das Problem mit Ihrer Arbeit bearbeitet werden?

5. Leitfragen zur Formulierung der Problemstellung

Die folgenden Leitfragen helfen Ihnen, alle relevanten Aspekte Ihrer Problemstellung zu durchdenken. Beantworten Sie diese Fragen, bevor Sie formulieren:

🔍 Anlass & Kontext

  • Wo besteht das Problem?
  • Warum ist das Problem entstanden?
  • Wen betrifft das Problem?
  • Seit wann existiert das Problem?

📚 Hintergrund & Stand der Forschung

  • Was wissen wir bereits über das Thema?
  • Welche Literatur gibt es?
  • Welche Theorien sind relevant?
  • Wo sind die Forschungslücken?

Relevanz & Dringlichkeit

  • Warum ist es wichtig, das Problem zu lösen?
  • Welche Folgen hat es, wenn es nicht gelöst wird?
  • Wer profitiert von einer Lösung?
  • Welche wissenschaftliche Relevanz hat das Thema?

🎯 Lösungsansatz & Abgrenzung

  • Was soll genau gelöst werden – und was nicht?
  • Gibt es bereits Lösungsansätze?
  • Welche Methode kommt infrage?
  • Wie grenzen Sie Ihr Thema ein?

6. Problemstellung: Beispiele nach Fachrichtung

Die folgenden Problemstellung-Beispiele zeigen, wie eine gute Formulierung in verschiedenen Fachrichtungen aussehen kann. Jedes Beispiel einer Problemstellung enthält Kontext, Problem und Relevanz:

💼
Beispiel: Problemstellung Bachelorarbeit BWL
Thema: Employer Branding in der Generation Z

Der demografische Wandel und der Fachkräftemangel zwingen Unternehmen, ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Insbesondere die Generation Z, die bis 2025 rund 27 % der Erwerbstätigen ausmachen wird, stellt neue Anforderungen an potenzielle Arbeitgeber.

Obwohl zahlreiche Studien die allgemeinen Werte der Generation Z beschreiben, fehlt es an empirischen Untersuchungen, welche konkreten Employer-Branding-Maßnahmen diese Zielgruppe tatsächlich ansprechen und zu Bewerbungen motivieren.

Für Unternehmen ist diese Wissenslücke problematisch, da ineffektive Recruiting-Maßnahmen hohe Kosten verursachen und offene Stellen länger unbesetzt bleiben.

Problemstellung Masterarbeit Psychologie

Thema: Burnout-Prävention
Kontext: Die Prävalenz von Burnout ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind zunehmend Berufstätige unter 30 Jahren – eine Altersgruppe, die in bisherigen Präventionsprogrammen kaum berücksichtigt wurde.
Problem: Bestehende Burnout-Präventionsansätze wurden primär für ältere Kohorten entwickelt und berücksichtigen nicht die spezifischen Stressoren junger Berufstätiger (z.B. Social-Media-Druck, Unsicherheit in der Arbeitswelt).
Relevanz: Ohne angepasste Präventionsmaßnahmen drohen langfristige Folgen für die psychische Gesundheit einer ganzen Generation – mit erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem.

Problemstellung Bachelorarbeit Soziale Arbeit

Thema: Integration von Geflüchteten
Kontext: Die erfolgreiche Integration von Geflüchteten hängt maßgeblich von der sozialen Teilhabe ab. Sport wird dabei häufig als „Integrationsmotor" bezeichnet.
Problem: Obwohl viele Sportvereine Integrationsprojekte anbieten, ist bislang kaum erforscht, welche Faktoren die nachhaltige Teilnahme von Geflüchteten an Vereinssport fördern oder hemmen.
Relevanz: Ohne Kenntnis dieser Faktoren können Ressourcen nicht zielgerichtet eingesetzt werden und Integrationsprojekte verfehlen ihre Wirkung.

Problemstellung Masterarbeit Informatik

Thema: KI in der medizinischen Diagnostik
Kontext: Künstliche Intelligenz zeigt in der medizinischen Bildanalyse teils bessere Ergebnisse als menschliche Experten. Der Einsatz in der klinischen Praxis bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück.
Problem: Es besteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen der technischen Leistungsfähigkeit von KI-Diagnosesystemen und ihrer tatsächlichen Akzeptanz bei medizinischem Fachpersonal.
Relevanz: Solange diese Akzeptanzbarrieren nicht verstanden und adressiert werden, bleibt das Potenzial von KI zur Verbesserung der Patientenversorgung ungenutzt.

Problemstellung Bachelorarbeit Marketing

Thema: Influencer-Marketing und Kaufverhalten
Kontext: Influencer-Marketing ist zu einem Milliardenmarkt gewachsen. Unternehmen investieren zunehmend in Kooperationen mit Content Creators, um ihre Zielgruppen zu erreichen.
Problem: Während die Reichweite von Influencer-Kampagnen gut messbar ist, fehlt es an Erkenntnissen über den tatsächlichen Einfluss auf das Kaufverhalten – insbesondere bei hochpreisigen Produkten.
Relevanz: Ohne valide Daten zur Kaufwirkung können Unternehmen den ROI ihrer Influencer-Investitionen nicht beurteilen und riskieren Fehlinvestitionen.

7. Problemstellung im Exposé

Im Exposé spielt die Problemstellung eine besonders wichtige Rolle. Sie ist das zentrale Element, mit dem Sie Ihren Betreuer überzeugen, dass Ihr Forschungsvorhaben relevant und durchführbar ist. Die Exposé-Problemstellung sollte daher besonders sorgfältig formuliert werden.

📝 Die Problemstellung im Exposé: Besonderheiten

Ausführlicher als in der Einleitung: Im Exposé haben Sie mehr Raum, um das Problem zu erläutern (ca. ½–1 Seite).

Forschungsstand einbeziehen: Zeigen Sie, dass Sie die Literatur kennen und die Lücke identifiziert haben.

Durchführbarkeit andeuten: Das Problem muss mit den verfügbaren Ressourcen bearbeitbar sein.

Überzeugungskraft: Das Exposé ist ein „Verkaufsargument" – die Problemstellung muss Interesse wecken.

Aufbau der Problemstellung im Exposé

Die Problemstellung im Exposé für Bachelorarbeit oder Masterarbeit folgt typischerweise diesem Aufbau:

1. Thematische Einführung (2–3 Sätze): Worum geht es grundsätzlich? Welches Themenfeld wird behandelt?

2. Stand der Forschung (3–5 Sätze): Was wissen wir bereits? Welche Studien gibt es? Wo sind die Lücken?

3. Das konkrete Problem (1–2 Sätze): Was genau ist das Problem, das Sie bearbeiten wollen?

4. Relevanz (2–3 Sätze): Warum ist die Lösung wichtig? Für wen? Mit welchen Konsequenzen?

5. Ihr Beitrag (1–2 Sätze): Wie wollen Sie das Problem lösen? Was ist Ihr Ansatz?

8. Häufige Fehler bei der Problemstellung – und wie Sie sie vermeiden

Zu vage formuliert

Formulierungen wie „immer mehr", „zunehmend" oder „ein großes Problem" ohne konkrete Zahlen und Fakten.

Lösung: Belegen Sie Aussagen mit Daten. „Die Fluktuation stieg von 12 % (2019) auf 23 % (2023)" ist besser als „immer mehr Mitarbeiter kündigen".

Problem zu breit

Das Problem ist so umfassend, dass es im Rahmen einer Bachelorarbeit nicht bearbeitet werden kann.

Lösung: Grenzen Sie zeitlich, räumlich und inhaltlich ein. Fokussieren Sie auf einen Aspekt, eine Branche oder eine Zielgruppe.

Kein echtes Problem

Es wird ein Thema beschrieben, aber kein konkretes Problem. „Social Media ist wichtig" ist kein Problem.

Lösung: Fragen Sie sich: Was funktioniert nicht? Was fehlt? Wo gibt es einen Widerspruch? Das ist Ihr Problem.

Relevanz nicht begründet

Das Problem wird genannt, aber nicht erklärt, warum die Lösung wichtig ist.

Lösung: Benennen Sie die Konsequenzen: Was passiert, wenn das Problem nicht gelöst wird? Wer ist betroffen?

Problem ≠ Forschungsfrage

Problemstellung und Forschungsfrage werden verwechselt oder sind nicht aufeinander abgestimmt.

Lösung: Die Forschungsfrage muss logisch aus der Problemstellung folgen. Prüfen Sie: Beantwortet die Forschungsfrage das Problem?

Keine Forschungslücke

Das Problem wurde bereits umfassend erforscht – es gibt keine Lücke, die Ihre Arbeit füllen könnte.

Lösung: Intensive Literaturrecherche. Finden Sie einen neuen Blickwinkel, eine andere Zielgruppe oder einen anderen Kontext.

9. Checkliste für Ihre Problemstellung

✓ 10-Punkte-Checkliste: Problemstellung

  • Das Problem ist in 1–2 Sätzen klar formuliert
  • Es handelt sich um ein echtes Problem (nicht nur ein Thema)
  • Die Relevanz (wissenschaftlich/praktisch) ist begründet
  • Eine Forschungslücke ist erkennbar
  • Das Problem ist mit der Arbeit bearbeitbar (Umfang)
  • Vage Formulierungen sind durch Fakten ersetzt
  • Die Forschungsfrage folgt logisch aus dem Problem
  • Problemstellung und Zielsetzung sind aufeinander abgestimmt
  • Die Problemstellung steht in der Einleitung
  • Das Problem weckt Interesse beim Leser

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Häufige Fragen zur Problemstellung

Was ist eine Problemstellung in der Bachelorarbeit?

Die Problemstellung ist eine präzise Beschreibung des Forschungsproblems, das Sie mit Ihrer Bachelorarbeit lösen möchten. Sie steht in der Einleitung, begründet die Relevanz Ihres Themas und gibt der gesamten Arbeit eine klare Richtung. Eine gute Problemstellung umfasst 1–2 Sätze und zeigt eine Forschungslücke auf.

Wie schreibt man eine Problemstellung?

Eine Problemstellung formulieren Sie in 5 Schritten: (1) Thema eingrenzen, (2) Forschungslücke identifizieren, (3) Problem konkret benennen, (4) Relevanz begründen, (5) Lösungsansatz skizzieren. Das Problem sollte in 1–2 Sätzen formulierbar sein und mit Fakten statt vagen Aussagen belegt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Problemstellung und Forschungsfrage?

Die Problemstellung beschreibt das Problem (Aussagesatz), die Forschungsfrage stellt eine konkrete Frage an die Forschung (W-Frage). Die Forschungsfrage folgt logisch aus der Problemstellung. Beispiel: Problemstellung: „Es fehlt an Wissen über X" → Forschungsfrage: „Wie beeinflusst X den Faktor Y?"

Wo steht die Problemstellung in der Bachelorarbeit?

Die Problemstellung steht in der Einleitung – typischerweise nach einer kurzen thematischen Hinführung und vor der Forschungsfrage. Sie bildet den Übergang vom allgemeinen Thema zur spezifischen Fragestellung Ihrer Arbeit.

Wie lang sollte eine Problemstellung sein?

Die eigentliche Problemstellung sollte in 1–2 Sätzen formuliert sein. Die Einbettung in der Einleitung (Kontext, Hintergrund, Relevanz) kann mehrere Absätze umfassen. Wenn Sie mehr als 2 Sätze für das Problem selbst benötigen, ist es vermutlich noch nicht ausreichend eingegrenzt.

Was gehört in die Problemstellung im Exposé?

Im Exposé ist die Problemstellung ausführlicher (ca. ½–1 Seite). Sie enthält: thematische Einführung, Stand der Forschung, das konkrete Problem, Relevanz und Ihren Lösungsansatz. Die Exposé-Problemstellung muss Ihren Betreuer überzeugen, dass Ihr Forschungsvorhaben sinnvoll ist.

Was ist der Unterschied zwischen Problemstellung und Zielsetzung?

Die Problemstellung beschreibt das Problem („Es fehlt an Wissen über X"), die Zielsetzung formuliert das angestrebte Ergebnis („Ziel ist es, X zu untersuchen"). Die Zielsetzung folgt auf die Problemstellung und konkretisiert, was die Arbeit erreichen soll.

Kann ich mir bei der Problemstellung helfen lassen?

Ja, professionelle Unterstützung bei der Formulierung der Problemstellung ist möglich. Ein erfahrener Ghostwriter kann Ihnen helfen, das Problem präzise zu formulieren, die Forschungslücke zu identifizieren und die Relevanz überzeugend darzustellen. Bachelorarbeit-Coaching bietet hier wertvolle Orientierung.

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