Was ist ein Plagiat? – Definition, Arten & Vermeidung

Plagiat ist geistiger Diebstahl und in Hausarbeiten, Bachelorarbeiten und anderen wissenschaftlichen Arbeiten streng verboten. Erfahren Sie, was ein Plagiat ist, welche Arten es gibt und wie Sie Plagiate sicher vermeiden.

⚡ Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Plagiat ist die ungekennzeichnete Übernahme fremder Werke
  • 0% Plagiat ist erlaubt – bereits 1 Satz ohne Quelle ist ein Plagiat
  • Konsequenzen: Note 5,0, Exmatrikulation oder Titelentzug
  • Es gibt 8 Hauptarten von Plagiaten in wissenschaftlichen Arbeiten
  • Plagiate lassen sich durch richtige Zitation sicher vermeiden

Was ist ein Plagiat? – Definition

Etymologie: Das Wort "Plagiat" stammt vom lateinischen plagiarius (= Menschenräuber, Sklavenhändler). Der römische Dichter Martial verwendete den Begriff erstmals, als ein Kollege seine Gedichte als eigene vortrug.

Die wichtigsten Merkmale eines Plagiats

  • Fremde Inhalte werden als eigene ausgegeben
  • Keine oder unzureichende Quellenangabe (fehlende Fußnote, kein Eintrag im Literaturverzeichnis)
  • Täuschung über die Urheberschaft (für den Leser ist nicht erkennbar, dass der Inhalt von jemand anderem stammt)

🚨 Wichtig zu wissen

In wissenschaftlichen Arbeiten ist 0% Plagiat erlaubt. Bereits die ungekennzeichnete Übernahme eines einzigen fremden Satzes gilt als Plagiat und kann zur Bewertung mit "nicht bestanden" (5,0) oder schlimmeren Konsequenzen führen.

Was ist der Unterschied zwischen Plagiat und Zitat?

Merkmal ✓ Korrektes Zitat ✗ Plagiat
Kennzeichnung Anführungszeichen oder Einrückung Keine Kennzeichnung
Quellenangabe Fußnote oder In-Text-Verweis mit Seitenzahl Fehlt komplett oder unvollständig
Literaturverzeichnis Vollständige Quellenangabe vorhanden Quelle fehlt oder unvollständig
Erkennbarkeit Für Leser klar erkennbar als fremder Text Erscheint als eigene Leistung

Der entscheidende Unterschied: Beim Zitat ist für den Leser klar ersichtlich, dass der Inhalt von jemand anderem stammt. Beim Plagiat wird diese Information verschleiert oder weggelassen.

→ Mehr erfahren: Richtig zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten

Welche Arten von Plagiaten gibt es?

In der Wissenschaft unterscheidet man verschiedene Plagiatsformen – vom Vollplagiat bis zur Alibi-Fußnote. Hier die 8 wichtigsten Arten mit konkreten Beispielen:

1. Vollplagiat (Textplagiat / Komplettplagiat)

Definition: Bei einem Vollplagiat werden ganze Texte und Abschnitte aus einer Quelle übernommen und stehen ohne Quellenangabe. Wenn eine komplette wissenschaftliche Arbeit (zum Beispiel eine fremde Masterarbeit) als eigene Leistung ausgegeben wird, handelt es sich um ein Vollplagiat.

Vier Varianten des Vollplagiats:

  1. Die ganze kopierte Textstelle wird nicht als Zitat kenntlich gemacht. Zudem gibt es keine Fußnote zur Quelle oder Quellenangabe im Literaturverzeichnis.
  2. Die Quelle des Zitates wird in einer Fußnote angegeben, auf die jedoch nicht hinter dem Zitat verwiesen wird. Zudem ist das Zitat nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet.
  3. Die Quelle wird im Literaturverzeichnis angegeben, jedoch fehlt eine Fußnote bzw. der Verweis direkt hinter dem Zitat.
  4. Es wurde eine Textstelle ohne Kenntlichmachung der Quelle in eine wissenschaftliche Arbeit eingefügt und ausdrücklich versichert, dass es sich um die eigene Arbeit handelt und alle Zitate ausgewiesen wurden.

Im ersten und letzten Fall spricht man von einer vorsätzlichen Täuschung. Beim 2. und 3. Fall handelt es sich um Fehler beim wissenschaftlichen Arbeiten.

Original-Quelle:

Original-Quelle Beispiel

Beispiel für ein Vollplagiat:

Vollplagiat Beispiel

2. Halbsatzflickerei (Satzteilplagiat)

Definition: Bei der Halbsatzflickerei wird ein Teil eines Satzes umgeschrieben. Durch die Änderung von einzelnen Sätzen entsteht ein Flickwerk von Plagiaten, das sich entweder durch die ganze oder stellenweise durch die wissenschaftliche Arbeit zieht. Für die Halbsatzflickerei werden Synonyme, Umstellung von Aufzählungen oder das Austauschen von halben Sätzen genutzt.

Auch eine ganze Umstellung eines Satzes oder ein Austauschen oder Weglassen von Satzteilen gelten als Halbsatzflickerei.

Original-Quelle:

Original für Halbsatzflickerei

Beispiel für eine Halbsatzflickerei:

Halbsatzflickerei Beispiel

3. Zitatsplagiat (kopiertes Zitat)

Definition: Bei einem Zitatsplagiat werden darauffolgende Quellen und Zitate nicht selbst recherchiert, sondern aus einer anderen Quelle übernommen (Sekundärzitate). Der Plagiator gibt nur die Quellenangabe zu den Original-Zitaten an. Somit täuscht der Verfasser vor, die Zitate selbst herausgesucht zu haben. Oft werden dazu noch die anliegenden Textstellen plagiiert.

Original-Quelle:

Original für Zitatsplagiat

Beispiel für ein Zitatsplagiat:

Zitatsplagiat Beispiel

4. Strukturplagiat

Definition: Beim Strukturplagiat wird eine Struktur (zum Beispiel Gliederung) oder Idee übernommen, ohne die Originalquelle zu nennen.

Original-Quelle:

Original für Strukturplagiat

Beispiel für ein Strukturplagiat:

Strukturplagiat Beispiel

5. Übersetzungsplagiat

Definition: Bei einem Übersetzungsplagiat wird ein fremdsprachiger Text übersetzt und als eigene Erkenntnis in einen wissenschaftlichen Text eingefügt (ohne Quellenangabe). Durch die Übersetzung soll der Täuschungsversuch getarnt werden.

Original-Quelle (Englisch):

Original für Übersetzungsplagiat

Beispiel für ein Übersetzungsplagiat (Deutsch):

Übersetzungsplagiat Beispiel

6. Eigenplagiat (Selbstplagiat / Autoplagiat)

Definition: Beim Eigenplagiat handelt es sich um eine Mehrfachveröffentlichung des eigenen Textes. Hierbei werden der eigene Text oder Teile in einer anderen wissenschaftlichen Arbeit wiederverwendet, ohne auf die Original-Quelle zu verweisen.

Warum ist das problematisch? In der Wissenschaft darf dieselbe Leistung nicht mehrfach als neue Erkenntnis ausgegeben werden. Bei Prüfungsleistungen würde man dieselbe Arbeit zweimal geltend machen.

Original-Quelle (frühere eigene Arbeit):

Original für Eigenplagiat

Beispiel für ein Eigenplagiat (neue Arbeit):

Eigenplagiat Beispiel

7. Alibi-Fußnote

Definition: Bei der Alibi-Fußnote werden die Fußnoten so gesetzt, dass der Plagiator vortäuscht, nur eine Textstelle zitiert zu haben. Dabei werden der ganze Text bzw. anliegende Textstellen auch plagiiert, aber nicht als solche gekennzeichnet.

Original-Quelle:

Original für Alibi-Fußnote

Beispiel für eine Alibi-Fußnote:

Alibi-Fußnote Beispiel

Nur ein kleiner Teil hat eine Fußnote, der Rest ist ebenfalls plagiiert.

8. Bild- und Tabellenplagiat

Definition: Bei einem Bild- oder Tabellenplagiat wird eine fremde Abbildung oder Tabelle als eigene Darstellung und ohne Quellenangabe angeführt.

Wichtig: Auch bei selbst erstellten Grafiken, die auf fremden Daten basieren, muss die Datenquelle angegeben werden (z.B. "Eigene Darstellung nach Müller 2023, S. 45").

Original-Quelle:

Original für Bildplagiat

Beispiel für ein Bildplagiat:

Bildplagiat Beispiel

Die Abbildung wurde ohne Quellenangabe übernommen.

💡 Quelle im Literaturverzeichnis vergessen?

Wenn Sie eine Quelle im Text korrekt zitiert haben, aber versehentlich im Literaturverzeichnis vergessen haben, wird das in der Regel nicht als Plagiat, sondern als Formfehler gewertet. Die Konsequenz ist meist ein Punktabzug für wissenschaftliches Arbeiten, aber keine Note 5,0.

Um solche Fehler zu vermeiden, nutzen Sie am besten ein automatisches Literaturverzeichnis in Word oder ein Tool wie Citavi.

Wie viel Prozent Plagiat ist erlaubt?

🚨 Klare Antwort: 0% Plagiat ist erlaubt

In wissenschaftlichen Arbeiten gibt es keinen tolerierbaren Prozentsatz für Plagiate. Bereits die ungekennzeichnete Übernahme eines einzelnen fremden Satzes erfüllt den Tatbestand eines Plagiats und kann Konsequenzen nach sich ziehen.

Es gibt grundsätzlich keinen Prozentwert, ab dem eine wissenschaftliche Arbeit als Plagiat gewertet wird. Der Eigenanteil der Arbeit muss auch ohne die plagiierten Stellen einen Mehrwert haben und darf kein absichtliches Plagiat (kein Täuschungsversuch) sein.

Missverständnis: Ähnlichkeitsscore ≠ Plagiat-Prozent

Viele Studierende verwechseln den Ähnlichkeitsscore einer Plagiatssoftware mit tatsächlichem Plagiat. Das ist falsch!

Ähnlichkeitsscore (z.B. 23%) Tatsächliches Plagiat
Zeigt % der Übereinstimmungen mit anderen Texten Nur ungekennzeichnete fremde Inhalte
Inkludiert korrekte Zitate, Fachtermini, Standardformulierungen Kann 0% sein trotz hohem Score
Muss manuell geprüft werden Ergibt sich aus der Prüfung

Beispiel: Ähnlichkeitsscore richtig interpretieren

Was ist ausschlaggebend für die Bewertung?

  • Täuschungsabsicht: Liegt eine vorsätzliche Täuschung vor oder war es ein Versehen?
  • Eigenanteil: Hat die Arbeit auch ohne plagierte Stellen einen genügenden Mehrwert?
  • Systematik: Sind es vereinzelte Fehler oder systematisches Plagiieren?
  • Fachrichtung: Auch die Disziplin beeinflusst die Bewertung (in manchen Fächern sind mehr Zitate üblich als in anderen)

💡 Praxis-Tipp

Nutzen Sie vor Abgabe eine professionelle Plagiatsprüfung und prüfen Sie JEDE markierte Stelle manuell nach. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihre Arbeit 0% Plagiat enthält.

Die BAS-Plagiatsprüfung vergleicht Ihre Arbeit mit über 70 Milliarden Quellen und zeigt Ihnen genau, welche Stellen überprüft werden müssen.

Welche Konsequenzen haben Plagiate?

Die Folgen eines Plagiats hängen von mehreren Faktoren ab: Umfang, Täuschungsabsicht, Art der Arbeit und Hochschulordnung. Der Umgang mit Plagiaten ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt, da die Grenze zwischen einem Plagiat mit Täuschungsabsicht und einem wissenschaftlichen Fehler fließend verläuft – egal ob es sich um eine Seminararbeit, Diplomarbeit oder Doktorarbeit handelt.

⚖️ Entscheidend

Der Umgang mit Plagiaten hängt davon ab, ob die Prüfer beim Plagiator eine Täuschungsabsicht erkennen. Versehentlich vergessene Anführungszeichen bei ansonsten korrekter Zitation werden meist als Formfehler gewertet, während systematische Plagiate als Täuschungsversuch gelten.

4 Stufen der Konsequenzen

Stufe 1: Bewertung mit "nicht bestanden" (5,0)

Wann: Bei eindeutigem Plagiat mit Täuschungsabsicht

Folge: Die Arbeit wird mit 5,0 bewertet und muss wiederholt werden (falls Wiederholungsversuch noch möglich)

Häufigkeit: Häufigste Konsequenz bei Hausarbeiten, Seminararbeiten und Abschlussarbeiten

Stufe 2: Verlust des Prüfungsanspruchs

Wann: Bei schwerwiegenden oder wiederholten Täuschungsversuchen

Folge: Der Studiengang kann nicht mehr abgeschlossen werden

Häufigkeit: Selten, aber möglich bei systematischem Betrug

Stufe 3: Exmatrikulation (Zwangsexmatrikulation)

Wann: Bei mehrfacher Wiederholung oder besonders schwerem Betrug

Folge: Ausschluss von der Hochschule, ggf. Sperrung für andere Hochschulen

Häufigkeit: Sehr selten, meist erst beim 2. oder 3. Verstoß

Rechtslage: In Baden-Württemberg ist Plagiat seit 2009 explizit als Exmatrikulationsgrund im Landeshochschulgesetz verankert

Stufe 4: Titelentzug / Aberkennung des akademischen Grades

Wann: Bei Plagiaten in bereits abgeschlossenen Abschlussarbeiten (Bachelor/Master/Promotion)

Folge: Der akademische Grad wird aberkannt und darf nicht mehr geführt werden, oft öffentliche Bekanntmachung

Verjährung: Viele Hochschulordnungen sehen keine Verjährungsfristen vor – der Titel kann auch Jahrzehnte später noch aberkannt werden

Kriterium: "Planmäßige und nicht nur vereinzelte" Plagiate (VGH Baden-Württemberg)

Geldstrafen / Ordnungsgelder

Einige Hochschulen sehen Ordnungsgelder vor, die aber in der Praxis selten verhängt werden:

Hochschule Erstfall Wiederholungsfall
Heinrich-Heine-Uni Düsseldorf 200-250 € 450-500 €
Uni Münster (theoretisch möglich) Bis 50.000 € Bis 50.000 €
Durchschnitt Deutschland 100-1.000 € 500-2.000 €

Wichtig: Das Ordnungsgeld wird meist nicht automatisch verhängt – es liegt im Ermessen der Hochschule. In vielen Fällen wird es gar nicht erhoben.

Berühmte Plagiatsfälle in Deutschland

In den vergangenen Jahren mussten sich viele Politiker mit Plagiatsvorwürfen auseinandersetzen:

  • Karl-Theodor zu Guttenberg (2011): Bundesverteidigungsminister (CDU) – Titelentzug, Rücktritt von allen Ämtern
  • Annette Schavan (2013): Bundesbildungsministerin (CDU) – Titelentzug, Rücktritt als Ministerin
  • Silvana Koch-Mehrin (2011): FDP-Politikerin, Vizepräsidentin des EU-Parlaments – Titelentzug, Rücktritt von Ämtern
  • Franziska Giffey (2021): SPD-Politikerin – Titelentzug (Plagiate in Dissertation), blieb aber im Amt

→ Alle bekannten Fälle finden Sie hier: Plagiatsaffären A-Z

💡 Was tun bei Plagiatsvorwurf?

Wenn gegen Sie ein Plagiatsvorwurf erhoben wird:

  • Prüfen Sie die Vorwürfe sorgfältig mit einer eigenen Plagiatsprüfung
  • Dokumentieren Sie Ihre Arbeitsweise (Notizen, Exzerpte, Entwürfe)
  • Nehmen Sie Stellung zu den konkreten Vorwürfen
  • Konsultieren Sie ggf. die Rechtsberatung Ihrer Hochschule oder einen Anwalt

So vermeiden Sie Plagiate – 8 Praxis-Tipps

Unabsichtliche Plagiate entstehen meist durch schlechte Organisation und Zeitdruck. Mit diesen 8 Tipps vermeiden Sie Plagiate sicher:

1. Quellen sofort notieren

Notieren Sie bei JEDER Information sofort: Autor, Jahr, Seite. Nutzen Sie Tools wie Citavi, Zotero oder Excel für Ihre Literaturrecherche.

2. Eigene Gedanken markieren

Trennen Sie in Notizen klar: Was ist fremder Inhalt (→ Quelle angeben)? Was sind eigene Gedanken (→ markieren mit [eigene Idee])?

3. Sofort beim Schreiben zitieren

Fügen Sie Quellenangaben WÄHREND des Schreibens ein, nicht erst später. "Das mache ich später" führt fast immer zu vergessenen Quellen!

4. Paraphrasieren + zitieren

Formulieren Sie fremde Gedanken in eigenen Worten um – und geben Sie trotzdem die Quelle an! Paraphrasen brauchen ebenfalls Quellenangaben.

5. Richtig zitieren lernen

Machen Sie sich mit den Zitierregeln vertraut (APA, Harvard, deutsche Zitierweise). Jede Hochschule hat Vorgaben – ein Ghostwriter wird diese Regeln selbstverständlich beachten.

6. Literaturverzeichnis pflegen

Pflegen Sie jede Quelle sofort ins Literaturverzeichnis ein – am besten automatisch per Word oder Citavi.

7. Genug Zeit einplanen

Die meisten Plagiate entstehen unter Zeitdruck. Planen Sie realistisch: Bachelorarbeit in 1-6 Wochen – welcher Zeitrahmen passt zu Ihrer Situation?

8. Professionelle Prüfung nutzen

Prüfen Sie Ihre Arbeit VOR Abgabe mit einer professionellen Plagiatsprüfung. Kostet 20-100€, verhindert aber Katastrophen. Informieren Sie sich auch über die Ghostwriter Preise, falls Sie professionelle Unterstützung benötigen.

✓ Checkliste vor Abgabe

  • Alle Quellen im Text haben eine Quellenangabe?
  • Alle Quellenangaben im Text stehen im Literaturverzeichnis?
  • Alle direkten Zitate sind in Anführungszeichen oder eingerückt?
  • Alle paraphrasierten Stellen haben eine Quellenangabe?
  • Keine Abbildungen/Tabellen ohne Quellenangabe?
  • Eidesstattliche Erklärung unterschrieben?
  • Plagiatsprüfung durchgeführt und alle markierten Stellen geprüft?

💡 Extra-Tipp: Professionelle Unterstützung

Wenn Sie unsicher sind oder zusätzliche Sicherheit wünschen:

  • Plagiatsprüfung: Vergleich mit 70+ Milliarden Quellen (19-99€)
  • Lektorat: Profis prüfen auch Ihre Quellenarbeit (ab 0,014€/Wort)
  • Coaching: Persönliche Betreuung beim wissenschaftlichen Arbeiten

Häufige Fragen zu Plagiaten (FAQ)

Hier beantworten wir die 8 häufigsten Fragen rund um Plagiate – von der Definition bis zu rechtlichen Konsequenzen.

Was ist ein Plagiat?

Ein Plagiat ist die unerlaubte Übernahme fremder geistiger Leistungen ohne Kennzeichnung der Quelle. Dies umfasst Texte, Ideen, Abbildungen, Musik und andere kreative Werke. Die Übernahme kann vollständig oder teilweise, wörtlich oder sinngemäß erfolgen.

Ab wann zählt etwas als Plagiat?

Ein Plagiat liegt bereits vor, wenn Sie einen einzigen fremden Satz ohne Quellenangabe übernehmen – egal ob wörtlich kopiert oder in eigenen Worten umformuliert. Auch die Übernahme von Ideen, Gliederungen oder Abbildungen ohne Quellenangabe gilt als Plagiat.

Wie viel Prozent Plagiat ist erlaubt?

0% Plagiat ist erlaubt in wissenschaftlichen Arbeiten. Der "Ähnlichkeitsscore" einer Plagiatssoftware (z.B. 15% oder 30%) bedeutet nicht, dass die Arbeit zu diesem Prozentsatz aus Plagiaten besteht – er zeigt nur Übereinstimmungen mit anderen Texten an, die auch korrekte Zitate, Fachtermini oder Standardformulierungen umfassen können.

Was ist der Unterschied zwischen Plagiat und Zitat?

Ein Zitat ist die gekennzeichnete Übernahme fremder Inhalte mit korrekter Quellenangabe (Anführungszeichen + Fußnote + Literaturverzeichnis). Ein Plagiat ist die ungekennzeichnete Übernahme ohne Quellenangabe. Der entscheidende Unterschied: Beim Zitat ist für den Leser klar ersichtlich, dass der Inhalt von jemand anderem stammt.

Was passiert bei einem Plagiat an der Uni?

Die Konsequenzen reichen je nach Schwere von Note 5,0 ("nicht bestanden") über Verlust des Prüfungsanspruchs bis zur Exmatrikulation. Bei bereits abgeschlossenen Arbeiten kann der akademische Grad aberkannt werden. Manche Hochschulen verhängen auch Ordnungsgelder (100-1.000€).

Kann man aus Versehen plagiieren?

Ja. Aus rechtlicher Sicht spielt Vorsatz keine Rolle – auch unabsichtliche Plagiate sind Plagiate. Für die Bewertung durch die Hochschule ist jedoch die Täuschungsabsicht relevant: Versehentlich vergessene Anführungszeichen werden meist als Formfehler gewertet (Punktabzug), systematische Plagiate als Täuschung (Note 5,0 oder Exmatrikulation).

Was ist ein Selbstplagiat?

Ein Selbstplagiat (Eigenplagiat) liegt vor, wenn Sie eigene bereits veröffentlichte Texte oder Teile davon in einer neuen Arbeit wiederverwenden, ohne auf die Original-Veröffentlichung zu verweisen. In der Wissenschaft ist dies problematisch, da Sie dieselbe Leistung mehrfach als neue Erkenntnis geltend machen.

Wo kann ich meine Arbeit auf Plagiate prüfen lassen?

Professionelle Plagiatsprüfungen bieten u.a.: BAS Plagiatsprüfung (deutsch, 70+ Mrd. Quellen, DSGVO-konform), PlagScan, Turnitin, Urkund. Kostenlose Tools haben meist kleinere Datenbanken. Investieren Sie 20-100€ in eine professionelle Prüfung – es verhindert Katastrophen. → Jetzt Plagiatsprüfung starten

Professionelle Unterstützung für Ihre wissenschaftliche Arbeit

Als professionelle Ghostwriting-Agentur mit über 13 Jahren Erfahrung unterstützen wir Sie bei allen Aspekten wissenschaftlichen Arbeitens – von der Plagiatsvermeidung bis zur professionellen Plagiatsprüfung.

Hinweis: Wir erstellen ausschließlich Mustervorlagen zur Orientierung. Die Verwendung für Prüfungsleistungen ist nicht gestattet.

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