Richtig Zitieren – Zitierregel & Beispiele

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Zitieren Definition

Unter Zitieren wird die wörtliche oder inhaltliche Übernahme eines Textes, Videos, Abbildung oder Aufzeichnung verstanden. Die wörtliche Übernahme wird als direktes Zitat (auch wörtliches Zitat) und die inhaltliche Übernahme als sinngemäßes Zitat (auch indirektes Zitat) bezeichnet. Beim Zitieren wird die Quelle nach bestimmten Zitierregeln angegeben.

Richtig zitieren lernen

Direktes Zitieren = Zitat zitieren

Beim direkten Zitieren bleibt das Zitat formal und inhaltlich unverändert. Dabei gilt es Folgendes zu beachten:

Anführungszeichen

Direkte Zitate werden durch Anführungszeichen oder eine kursive Schriftart gekennzeichnet (nicht beides gleichzeitig verwenden). Dabei erfolgt die richtige Quellenangabe entweder im Text oder in der Fuß- bzw. Endnote.

Sekundärzitate

Sekundärzitate (Zitat im Zitat) sollten nur dann genutzt werden, wenn kein Zugriff auf die Primärquelle möglich ist.

Auslassungen

Auslassungen werden durch […] gekennzeichnet

Hervorhebungen & Fehler

Hervorhebungen im Originaltext (z. B. Unterstreichung, S p e r r u n g , CAPSLOCK, Kursivdruck, Fettdruck) Rechtschreib- und Druckfehler sowie veraltete Schreibweisen müssen zwingend beim direkten Zitieren übernommen werden.

„Aufgabe der Produktpolitik ist die Zusammensetzung des Leistungsprogramms eines Unternehmens“ (Scheffler 2014: 6)

Indirektes Zitieren = Paraphrase

Bei einem indirekten Zitat dürfen fremde Textpassagen/Inhalte nicht wörtlich übernommen, sondern paraphrasiert, d. h. in eigenen Worten wiedergegeben. Zu beachten ist:

Keine Anführungszeichen

Zwar sind indirekte Zitate auch zu kennzeichnen, jedoch ohne Anführungszeichen oder ohne Kursivschrift u. ä. Kennzeichnungen, sondern mit einer Literaturangabe (im Text, in Fuß- oder Endnote). Die paraphrasierten Abschnitte werden mit vgl. oder nach gekennzeichnet.

Inhaltlich unverändert

Um indirekt richtig zu zitieren, müssen die Zitate wörtlich verändert werden, aber inhaltlich unverändert (im Sinne des Verfassers) bleiben.

Hervorhebungen & Fehler

Hervorhebungen (z. B. Unterstreichung, S p e r r u n g , CAPSLOCK, Kursivdruck, Fettdruck), Rechtschreib- und Druckfehler sowie veraltete Schreibweisen werden nicht übernommen.

Unter der Produktpolitik werden alle Leistungsarten eines Unternehmens verstanden. (vgl. Scheffler 2014: 6)

Zitierregeln | Was ist ein Kurzbeleg und ein Vollbeleg?

Kurzbeleg Definition

Unter dem Kurzbeleg wird eine gekürzte Quellenangabe, die im Text oder in der Fußnote erfolgt. Im Text oder in der Fußnote wird auf die vollständige Quellenangaben (Vollbeleg) im Literaturverzeichnis verwiesen.

Hannemann (2012): S. 4.

Vollbeleg Definition

Unter dem Vollbeleg (auch Langbeleg) wird die vollständige Quellenangabe, die im Literaturverzeichnis erfolgt. Der Vollbeleg wird nicht im Text oder in der Fußnote genutzt.

Hannemann, M. (2012). Die 4 Fertigkeiten (3. Auflage). München: Klett.

Zitierregeln APA, Harvard, Chicago, MLA

Zitate/Belege müssen durch eine einheitliche Formatierung (Zitierstil auch Zitierung genannt) für den Leser überprüfbar und nachvollziehbar sein. Wir haben für Sie zu den wichtigsten Zitierweisen die entsprechenden Zitierregeln zusammengestellt.

In APA zitieren

Die APA-Zitierweise (American Psychological Association)  ist vor allem in allen natur- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen gültig.

Kurzbeleg – zitieren nach APA im Text

Im Text wird beim indirekten Zitat nur der Autor(en) & Erscheinungsjahr genannt. Direkte Zitate müssen hingegen mit einer Seitenzahl zitiert werden. Sie können in APA auf 3 Arten richtig zitieren, siehe Beispiele:

  • „… frühere Forschungen (Freud, 1900)
  • „… schon Freud (1900) wies darauf hin…“
  • „Bereits 1900 stellte Freud fest…“

Einzelwerke: (Autor, Jahreszahl)

(Hannemann, 2012)

2 Autoren: (Autor & Autor, Jahreszahl)

(Hannemann & Müller, 2012)

3 & mehrere Autoren: Erstmalig (Autor, Autor, Autor, Jahreszahl), weiter (Autor et al., Jahreszahl)

Erstmalig (Müller, Hagen, Waller, 1900), weiter (Müller et. al., 1900)

Sammelwerke: (Autor, Jahreszahl)

(Müller, 1997)

Zeitschrift / Magazine: (Autor, Jahreszahl)

(Hebner, 2010)

Internetquellen zitieren: Website (Jahreszahl)

(Business And Science, 2017).

Direkte Zitate: (Autor, Jahreszahl, Seitenangabe)

(Freud, 1966, S. 10)

Langbeleg – APA Literaturverzeichnis

Beim Langbeleg muss eine vollständige Quellenangabe erfolgen. Ob Sie direkt oder indirekt zitieren, die Quellenangabe erfolgt gleich.

Einzelwerke: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes. Ort: Verlag (falls Band/Auflage enthalten: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes (Band/Auflage). Ort: Verlag.

Hannemann, M. (2012). Die 4 Fertigkeiten (3. Auflage). München: Klett.

2 & mehrere Autoren: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes. Ort: Verlag (falls Band/Auflage enthalten: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes (Band/Auflage). Ort: Verlag.

Hannemann, M. &  Müller, D. (2012). Die 4 Fertigkeiten im Fremdsprachunterricht (3. Auflage). München: Klett.

Sammelwerke: Autor, A. (Jahreszahl). Kapitel. In A. Autor (Hrsg.), Titel (Seitenzahl). Ort: Verlag.

Müller, B. (1997). DAF-Unterricht. In W. Spreicher & F. Mahnke (Hrsg.), Entwicklung in der Mittelstufe (S. 261–271). München: Klett.

Zeitschrift / Magazine: Autor, D. (Jahreszahl). Artikeltitel. Zeitschrift / Magazine, Ausgabe, Seitenzahl.

Hebner, F. (2010). Neues aus dem Westen. Stern, 340 (6), 39–43.

Internetquellen zitieren: Website (Jahreszahl). Titel. Verfügbar unter Link [Datum].

Business And Science (2017). Vorlage für Hausarbeit. Verfügbar unter https://business-and-science.de/wp-content/uploads/2017/02/Vorlage-Hausarbeit.docx [11.05.2017].

In Harvard zitieren

Die Harvard-Zitierweise (von Universität Harvard entwickelt) ist vor allem in allen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen gültig.

Kurzbeleg – Harvard-Zitierweise im Text

Beim Kurzbeleg wird nur der Autor(en), Erscheinungsjahr und Seitenzahl genannt. Dabei bestehen 3 Optionen:

„… frühere Forschungen (Freud 1900: 25)
„… schon Sigmund Freud (1900: 25) wies darauf hin…“
„Bereits 1900 stellte Freud (25) fest…“

Einzelwerke: (Autor Jahreszahl: Seitenzahl)

(Berger 2012: 14)

2 Autoren: (Autor / Autor Jahrszahl: Seitenzahl)

(Müller / Hagen 1900: 39-45)

3 & mehrere Autoren: Erstmalig (Autor / Autor / Autor Jahreszahl: Seitenzahl), weiter (Autor et al. Jahreszahl: Seitenzahl)

Erstmalig (Müller / Waller / Koch 1999: 56), weiter (Müller et. al., 1999: 56)

Sammelwerke: (Autor Jahreszahl: Seitenzahl)

(Müller 1997: 89)

Zeitschrift / Magazine: (Autor Jahreszahl: Seitenzahl)

(Hebner 2010: 45)

Internetquellen zitieren: (Website Jahreszahl)

(Business And Science 2017)

Langbeleg – Harvard-Zitierweise im Literaturverzeichnis

Beim Langbeleg muss die Quelle vollständig genannt werden:

Einzelwerke: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes. Ort: Verlag (falls Band/Auflage enthalten: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes (Band/Auflage). Ort: Verlag

Berger, K. (2012). Die 4 Fertigkeiten (3. Auflage). München: Klett

2 & mehrere Autoren: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes. Ort: Verlag (falls Band/Auflage enthalten: Autor, A. (Jahreszahl). Titel des Werkes (Band/Auflage). Ort: Verlag

Müller, J. /  Hagen, E. (1900). Die 4 Fertigkeiten im Fremdsprachunterricht (3. Auflage). München: Klett.

Sammelwerke: Autor, A. (Jahreszahl). Kapitel. In A. Autor (Hrsg.), Titel (Seitenzahl). Ort: Verlag.

Müller, S. (1997). DAF-Unterricht. In W. Spreicher & F. Mahnke (Hrsg.), Entwicklung in der Mittelstufe (S. 89). München: Klett.

Zeitschrift / Magazine: Autor, D. & Autor, D. (Jahreszahl). Artikeltitel. Zeitschrift / Magazine, Ausgabe, Seitenzahl.

Hebner, J. (2010). Neues aus dem Westen. Stern, 347 (6), S. 45.

Internetquellen zitieren: Website (Jahreszahl). Titel. Verfügbar unter Link [Datum].

Business And Science (2017). Vorlage für Hausarbeit. Verfügbar unter https://business-and-science.de/wp-content/uploads/2017/02/Vorlage-Hausarbeit.docx [11.05.2017].

In Chicago zitieren

Die Chicago Zitierweise (Chicago Manual of Style) wird vor allem in Qualifizierungs- und Facharbeiten in der Schweiz genutzt. Bei dieser Zitierweise stehen 2 Formen der Zitation zur Auswahl:

  • in den Fußnoten (vollständige Zitierweise)
  • im Fließtext (Kurze Zitierweise)

Da die Fußnoten-Zitierweise dem Vollbeleg aus dem Literaturverzeichnis entspricht, wird nur die Fließtext-Ziatation erläutert.

Kurzbeleg – Chicago

Beim Kurzbeleg wird nur der Autor(en), Erscheinungsjahr und Seitenzahl aufgeführt:

  • „… frühere Forschungen (Freud 1900, 25)
  • „… schon Freud (1900, 25) wies darauf hin…“
  • „Bereits 1900 stellte Freud (25) fest…“

Einzelwerke: (Autor Jahreszahl, Seitenzahl)

(Wittmann 2014, 25)

2 Autoren: (Autor und Autor Jahreszahl, Seitenzahl)

(Wester und Gaben 1999, 18-39)

3 & mehrere Autoren: Erstmalig (Autor und Autor und Autor Jahreszahl, Seitenzahl), weiter (Autor et al. Jahreszahl, Seitenzahl)

Erstmalig (Seller und Hagen und Waller 2014, 262), weiter (Seller et al. 2014, 262)

Sammelwerke: (Autor Jahreszahl, Seitenzahl)

(Mohn 2009, 79-99)

Zeitschrift / Magazine: (Autor Jahreszahl, Seitenzahl)

(Smith 2005, 120-140)

Internetquellen zitieren: (Website)

(Business And Science)

Langbeleg – Chicago

Beim Langbeleg muss die Quelle vollständig genannt werden:

Einzelwerke: Autor, Vorname. Jahreszahl. Titel des Werkes. Ort: Verlag. (falls Band/Auflage enthalten: Autor, Vorname. Jahreszahl. Titel des Werkes. Band/Auflage. Ort: Verlag.

Wittmann, Mandy. 2014. Splitt-Testing. Chicago: University of Chicago Press.

2 & mehrere Autoren: Autor, Vorname. Jahreszahl. Titel des Werkes. Ort: Verlag. (falls Band/Auflage enthalten: Autor, Vorname. Jahreszahl. Titel des Werkes. Band/Auflage. Ort: Verlag.

Wester, Mandy und Gaben, Peter. 1999. Marketing Mix. Chicago: University of Chicago Press.

Sammelwerke: Autor, Vorname. Jahreszahl. Kapitel. In Titel, herausgegeben von Vorname Autor, Seitenzahl. Ort: Verlag.

Mohn, Udo. 2009. Unternehmensbewertung. In Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, herausgegeben von Rolf Mann und Thomas Müller, 79–99. München: Klett.

Zeitschrift / Magazine: Autor, Vorname. Artikeltitel. Zeitschrift/Magazine Ausgabe: Seitenzahl.

Smith, John. 2005. The origin of altruism. Nature 393: 120–140.

Internetquellen zitieren: Website. Titel. Link (aufgerufen am Datum)

Business And Science.  Vorlagen. https://business-and-science.de/downloads (aufgerufen am 3.05.2015)

In MLA zitieren

Die MLA Zitierweise (Modern Language Association) wird vor allem in Sprach- und Kulturwissenschaften genutzt. Der Verweis erfolgt bei dieser Zitierweise nicht in den Fußnoten, sondern im Text (Harvard-Zitierweise).

Kurzbeleg MLA

Beim Kurzbeleg wird nur der Autor(en) Seitenzahl genannt. Auf die Jahresangabe wird verzichtet.

  • „… frühere Forschungen (Freud 22-25)
  • „Den gleichen Ansatz verfolgt Freud (22-25)…“

Einzelwerke: (Autor Seitenzahl)

(Wegmann 145)

2 Autoren: (Autor und Autor Seitenzahl)

 (Müller und Hagen 39-45)

3 & mehrere Autoren: Erstmalig (Autor und Autor und Autor Seitenzahl), weiter (Autor et al. Seitenzahl)

Erstmalig (Müller und Hagen und Waller 111-116), weiter (Müller et. al. 111-116)

Sammelwerke: (Autor Seitenzahl)

(Zuber und Heibert 343-361)

Zeitschrift / Magazine: (Autor Seitenzahl)

(Finner und Seckler 21-22)

Internetquellen zitieren: (Website Seitenangabe)

(Statistisches Bundesamt Deutschland o. S.)

Langbeleg MLA

Beim Langbeleg muss die Quelle vollständig genannt werden:

Einzelwerke: Autor, Vorname. Titel des Werkes. Ort: Verlag, Jahr. (falls Band/Auflage enthalten: Autor, Vorname. Titel des Werkes, Band/Auflage, Ort: Verlag.

Wegmann, Gerhard. Sprachforschung: Eine Einführung. 4. Auflage. München: Klett, 2012.

2 & mehrere Autoren: Autor, Vorname. Titel des Werkes. Ort: Verlag, Jahr. (falls Band/Auflage enthalten: Autor, Vorname. Titel des Werkes, Band/Auflage, Ort: Verlag.

Müller, Stephan und  Hagen, Hans. Winterreise. 4. Auflage. München: Klett, 2018.

Sammelwerke: Autor, Vorname. „Beitragstitel“. Titel des Werkes. Hrsg. Vorname Autor. Ort: Verlag, Seitenzahl.

Zuber, Werner und Heibert, Frank. „Entwicklung von Dialekten“. Sprachforschung. Hrsg. Heinz Hoffmann und Dieter Simmer. Göttingen: Hogrefe, 2014, 343-361.

Zeitschrift / Magazine: Autor, Vorname / Autor, Vorname. „Artikeltitel“. Zeitschrift/Magazine Jahrgang.Ausgabe (Jahreszahl): Seitenzahl.

Finner, Bjön und Seckler, Oliver. „Kriminalität in den Medienwissenschaften.“ Journal Hochschuldidaktik 20.2 (2009): 21-22.

Internetquellen zitieren: Website. Titel, Abrufdatum Link < URL >

Statistisches Bundesamt Deutschland. Fast 30% aller Kinder kamen 2005 außerehelich zur Welt. 25. September 2009 < http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2007/zdw4.htm >

Weitere Zitierregeln & Sonderfälle

Bei mehreren Quellen müssen die Quellen mit einem Semikolon getrennt werden:

(Müller et al., 1900; Freud, 1966)

Bei Sekundärzitaten (Zitat im Zitat) muss obligatorisch die Anmerkung zitiert nach erscheinen:

„In den Forschungen von Freud (1966, zitiert nach Böhn, 1990, S. 20)

Bei längeren Zitaten (ab 40 Wörtern) erfolgt das Zitat nach einem Absatz und wird eingerückt; dabei stehen 2 Option zur Verfügung:

Freud (1966) definiert das Phänomen folgendermaßen:

„Zitatanfang …………………………………………………………….

  ……………………………………………………. Zitatende“ (S. 10)

Das Phänomen wird folgendermaßen definiert:

„Zitatanfang …………………………………………………………….

  ……………………………..Zitatende“ (Freud, 1966, S. 10)

Richtig zitieren – deutsche und amerikanische Zitierweise

Internetseiten & Wikipedia richtig zitieren

In Word & akademische Arbeiten richtig zitieren

Abbildungen & Tabellen zitieren

Filme/YouTube zitieren & wie viele Quellen nutzen?

Warum sollte man zitieren?

Das wissenschaftliche Zitieren und Referieren (indirektes Zitieren) bildet eine Grundvoraussetzung der Wissenschaft. Wenn Sie ein Buch zitieren, können Inhalte und Ideen dem Urheber zugeordnet werden. Darüber hinaus zeigt der Verfasser dem Leser, mit welchen themenrelevanten Inhalten er sich befasst und verarbeitet hat. Die Nutzung von Zitaten dient nicht nur der Auseinandersetzung, sondern auch zur Interpretierung und Widerlegung von bereits existierenden Ansätzen sowie zur Unterstützung eigener Thesen.

Wann sollten Sie zitieren?

Wenn ein Zitat diese Voraussetzung nicht erfüllt und nur zur Illustration dient (Zitat-Collagen), sollte man auf das Zitat verzichten. Dennoch sollte man nicht gänzlich auf Zitate oder indirekte Zitate verzichten, da dies als Mangel an Wissenschaftlichkeit interpretiert und unter Umständen als Leistungsnachweis nicht anerkannt wird. Des Weiteren stehen Arbeiten mit fehlenden Literaturangaben grundsätzlich unter Plagiatsverdacht (Plagiatsprüfung). Plagiate, d. h. eine nicht als Zitat gekennzeichnete Übernahme von Gedankengut, werden bestraft.

Wie viele Zitate nutzen?

Bei zu vielen Zitaten oder Referenzen wirkt der Eigenanteil der Arbeit zu gering, um eine herausragende Bewertung zu erhalten. Daher gilt es, ein ausgeglichenes Maß an Zitaten zu finden. Generell sollten indirekte Zitate wesentlich häufiger als direkte Zitate angegeben werden.

Wichtige Abkürzungen

o. V. = ohne Verfasser

et al. = u. a. (mehrere Verfasser)

Jg.    = Jahrgang

ebd. = ebenda 

o. S.  = ohne Seitenangabe

o. J.   = ohne Jahresangabe

Hrsg. = Herausgeber

o. O. = ohne Ortsangabe

f.       = folgende Seite

Bd.    = Band

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