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Erkenntnisgewinn / Erkenntnisgewinnung

Definition Erkenntnisgewinn / Erkenntnisgewinnung

Der Erkenntnisgewinn ist das Ziel jeder wissenschaftlichen Forschung, sei es eine Hausarbeit, ein Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit, um einen Mehrwert für die Wirtschaft, Technik, Gesellschaft oder Wissenschaft beizutragen.

Die Erkenntnisgewinnung einer wissenschaftlichen Arbeit liegt nicht zwangsläufig darin, ein bestimmtes Problem zu lösen, sondern auch einen detaillierten Einblick in das Problem zu verschaffen. Die gewonnenen Ergebnisse können auch einen Grundstein darstellen, Anderen bei der Problemlösung behilflich zu sein.

Wie kann ein Erkenntnisgewinn erzielt werden?

  • Definieren

  • Analysieren

  • Validieren

  • Vergleichen

  • Prognostizieren

Der Erkenntnisgewinnung stehen die Forschungsfrage bzw. die Hypothesen voran.

Erkenntnisgewinnung

In den Naturwissenschaften erfolgt der Ablauf leicht abgeändert:

  • 1. Phänomen erkennen

  • 2. Forschungsfrage

  • (2a) These / Hypothese

  • 3. Experiment

  • 4. Erkenntnisgewinn

Thema, Forschungsfrage und Zielsetzung formulieren

In unserem Video haben Sie eine Do it yourself-Anleitung

Methoden zur Erkenntnisgewinnung

Wie die Erkenntnissteigerung erfolgt, ist abhängig von dem Forschungsprozess, den man für sein Vorhaben wählt. Dieser kann auf einer theoretischen oder empirischen Grundlage basieren. Auch die Hermeneutik kann für den persönlichen Erkenntnisgewinn eine Rolle spielen.

Fast jeder Erkenntnisgewinn ist subjektiv

Es gibt wissenschaftliche Aussagen zum Erkenntnisgewinn, die jedem bewusst sein sollten, der eine wissenschaftliche Leistung erstellt:

  • Der Erkenntnisgewinn ist i. d. R. subjektiv. Es gibt nur selten einen objektiven, allgemein gültigen Erkenntnisgewinn, denn die Erkenntnis wurde durch den Erkenntnisbringenden subjektiv gefärbt. So hat schon die subjektive Auswahl an Thesen und Literatur für eine wissenschaftliche Arbeit einen subjektiven Einfluss auf die Ergebnisse.
  • Erkenntnisse können erhärtet aber nicht immer bewiesen werden. Wenn mehrere Subjektive zu gleichen Erkenntnissen kommen, heißt das nicht, dass ein Beweis vorliegt, denn auch die Anderen haben ihre wissenschaftlichen Studien subjektiv beeinflusst.
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