Primärliteratur, Sekundärliteratur & Tertiärliteratur:
Vollständiger Leitfaden mit allen Unterschieden

Verstehen Sie den Unterschied zwischen Primärliteratur, Sekundärliteratur und Tertiärliteratur. Lernen Sie, wie Sie die drei Literaturtypen richtig erkennen, korrekt verwenden und wissenschaftlich zitieren – mit praktischen Beispielen für alle Fachbereiche.

Klare Definitionen
Praxisbeispiele
Erkennungsmerkmale
Richtig zitieren

Was sind Primärliteratur, Sekundärliteratur und Tertiärliteratur?

In der Wissenschaft unterscheiden wir zwischen drei grundlegenden Literaturtypen, die in jeder akademischen Arbeit eine zentrale Rolle spielen. Die korrekte Unterscheidung zwischen Primärliteratur, Sekundärliteratur und Tertiärliteratur ist fundamental für wissenschaftliches Arbeiten und bestimmt maßgeblich die Qualität Ihrer Recherche.

📚 Primärliteratur

Originalquellen und Erstveröffentlichungen. Primärliteratur enthält Informationen aus erster Hand und wurde nicht durch Interpretationen anderer gefiltert.

Beispiel: Goethes Faust, wissenschaftliche Studien, historische Dokumente

📖 Sekundärliteratur

Werke, die Primärliteratur analysieren, interpretieren oder kommentieren. Sie setzen sich mit Originalquellen auseinander und ordnen diese ein.

Beispiel: Faust-Interpretation, Review-Artikel, Biografien

📑 Tertiärliteratur

Nachschlagewerke, die Primär- und Sekundärliteratur zusammenfassen. Sie dienen der ersten Orientierung, nicht als Hauptquelle.

Beispiel: Lexika, Enzyklopädien, Wikipedia

⚠️ Warum ist die Unterscheidung wichtig?

Die korrekte Verwendung der drei Literaturtypen ist kein akademischer Selbstzweck: Primärliteratur liefert originale Erkenntnisse, Sekundärliteratur hilft beim Verstehen und Einordnen, während Tertiärliteratur lediglich der ersten Orientierung dient. Wissenschaftliche Arbeiten sollten primär auf Primär- und Sekundärliteratur basieren – wer hauptsächlich Tertiärliteratur zitiert, zeigt mangelnde Recherchekompetenz.

📺 Primär- & Sekundärliteratur im Video erklärt

1. Primärliteratur: Definition, Merkmale & Beispiele

Was ist Primärliteratur?

Primärliteratur bezeichnet Originalquellen, die Informationen aus erster Hand enthalten. Es handelt sich um Werke, die nicht auf anderen Quellen basieren, sondern originale Gedanken, Forschungsergebnisse oder Ereignisbeschreibungen präsentieren. In der wissenschaftlichen Hierarchie bildet Primärliteratur die wichtigste und wertvollste Quellenart.

🎯 Kernmerkmale der Primärliteratur

Originalität: Enthält neue, erstmalig veröffentlichte Informationen oder Gedanken

Authentizität: Stammt direkt von den Urhebern oder unmittelbaren Zeugen

Unmittelbarkeit: Keine Vermittlung durch Interpretationen Dritter

Forschungsgegenstand: Primärliteratur ist das, was analysiert wird – nicht das, was analysiert

Primärliteratur erkennen: Typische Formen

Primärliteratur existiert in unterschiedlichsten Formen, abhängig vom Fachgebiet:

Literaturwissenschaft & Geisteswissenschaften

  • Romane, Gedichte, Dramen (z.B. Goethes Werther)
  • Philosophische Abhandlungen (z.B. Kants Kritik der reinen Vernunft)
  • Briefe und Tagebücher historischer Persönlichkeiten
  • Reden und Pamphlete

Geschichtswissenschaft

  • Urkunden, Verträge, Gesetze
  • Augenzeugenberichte und Chroniken
  • Fotografien und Filmaufnahmen von Ereignissen
  • Archäologische Funde und Artefakte

Naturwissenschaften & Medizin

  • Empirische Studien und klinische Trials
  • Forschungsartikel mit Original-Datenerhebung
  • Laborberichte und Versuchsprotokolle
  • Patent-Anmeldungen

Sozialwissenschaften

  • Interviews und Transkripte
  • Umfragen und Fragebögen (Rohdaten)
  • Beobachtungsprotokolle
  • Statistische Primärdaten

Rechtswissenschaft

  • Gesetzestexte und Verordnungen
  • Gerichtsurteile
  • Verträge und Rechtsdokumente
  • Parlamentsprotokolle
📚 Konkrete Beispiele für Primärliteratur

Literatur: Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil (1808)

Philosophie: Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft (1781)

Geschichte: Anne Franks Tagebuch (1942-1944)

Naturwissenschaft: Charles Darwin: On the Origin of Species (1859)

Medizin: Fleming, A. (1929): "On the Antibacterial Action of Cultures of a Penicillium" (Original-Forschungsartikel)

Sozialwissenschaft: Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1904/05)

Primärliteratur finden: Strategien für die Recherche

1

Universitätsbibliotheken & Archive

Bibliothekskataloge (OPAC) durchsuchen, Sonderbestände nutzen, Archive für historische Dokumente aufsuchen

2

Fachdatenbanken nutzen

Google Scholar, JSTOR, PubMed oder fachspezifische Datenbanken nach Originalstudien durchsuchen

3

Literaturverzeichnisse analysieren

In Sekundärliteratur genannte Primärquellen identifizieren und beschaffen (Schneeballprinzip)

4

Digitale Archive & Repositorien

Institutionelle Repositorien, Open-Access-Archive, digitalisierte Sammlungen durchsuchen

2. Sekundärliteratur: Definition, Merkmale & Beispiele

Was ist Sekundärliteratur?

Sekundärliteratur bezeichnet Werke, die sich mit Primärliteratur auseinandersetzen – sie analysieren, interpretieren, kommentieren oder bewerten diese. Sekundärliteratur liefert keine originalen Forschungsergebnisse, sondern verarbeitet und kontextualisiert bestehende Primärquellen.

🎯 Kernmerkmale der Sekundärliteratur

Bezug zur Primärquelle: Setzt sich explizit mit bestehenden Originalwerken auseinander

Interpretativ: Deutet, erklärt oder bewertet Primärliteratur

Kontextualisierend: Ordnet Primärquellen in größere Zusammenhänge ein

Vermittelnd: Macht Primärliteratur zugänglicher oder verständlicher

Sekundärliteratur erkennen: Typische Formen

Wissenschaftliche Sekundärliteratur

  • Monografien über ein Thema (z.B. Biografie über Goethe)
  • Sammelbände mit verschiedenen Aufsätzen zu einem Thema
  • Review-Artikel, die Forschungsstände zusammenfassen
  • Literaturkritiken und -interpretationen
  • Kommentare zu Gesetzen oder philosophischen Werken

Bildungssekundärliteratur

  • Lehrbücher und Einführungswerke
  • Studienführer und Lernhilfen
  • Interpretationshilfen (z.B. "Lektüreschlüssel")

Journalistische Sekundärliteratur

  • Rezensionen von Büchern, Filmen oder Ausstellungen
  • Berichterstattung über wissenschaftliche Studien
  • Reportagen über historische Ereignisse
📖 Konkrete Beispiele für Sekundärliteratur

Literaturinterpretation: Schöne, Albrecht (1994): "Faust. Kommentare" (Interpretation von Goethes Faust)

Biografie: Safranski, Rüdiger (2004): "Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus"

Wissenschaftlicher Review: Smith, J. (2020): "Climate Change: A Systematic Review of Recent Studies" (Meta-Analyse existierender Klimastudien)

Kommentar: Maunz/Dürig: Grundgesetz-Kommentar (Auslegung des Grundgesetzes)

Lehrbuch: Samuelson, P. & Nordhaus, W.: "Economics" (Zusammenfassung volkswirtschaftlicher Theorien)

Sekundärliteratur finden: Recherche-Strategien

  • Bibliothekskataloge: Suche nach Autor/Werk + Interpretation/Analyse/Kommentar
  • Literaturdatenbanken: Artikel-Datenbanken wie JSTOR, EBSCOhost für wissenschaftliche Aufsätze
  • Google Scholar: Filtern nach "Review" oder "Meta-Analysis"
  • Fachzeitschriften: Review-Sections in wissenschaftlichen Journals
  • Bibliografien: Annotierte Bibliografien zu spezifischen Themen

Wann Sekundärliteratur verwenden?

✅ Legitime Verwendungszwecke von Sekundärliteratur:

  • Forschungsstand erschließen: Überblick über bisherige Erkenntnisse gewinnen
  • Kontextualisierung: Primärquellen in historische, theoretische oder kulturelle Zusammenhänge einordnen
  • Interpretationshilfe: Verschiedene Deutungsansätze kennenlernen
  • Argumentationsstütze: Eigene Thesen durch anerkannte Interpretationen untermauern
  • Zugang zur Primärliteratur: Wenn Originalquelle nicht verfügbar ist (als Notlösung)

⚠️ Fallstricke bei Sekundärliteratur

Verzerrungsgefahr: Sekundärliteratur filtert Informationen durch die Perspektive des Autors – eigene Prüfung der Primärquelle bleibt wichtig.

Fehlende Aktualität: Sekundärliteratur kann veraltet sein, während die Primärquelle zeitlos bleibt.

Ketten-Zitation vermeiden: Immer versuchen, zur Primärquelle vorzudringen statt Sekundärzitate zu verwenden.

3. Tertiärliteratur: Definition, Merkmale & Verwendung

Was ist Tertiärliteratur?

Tertiärliteratur fasst Primär- und Sekundärliteratur in kompakter, übersichtlicher Form zusammen. Es handelt sich um Nachschlagewerke und Überblicksdarstellungen, die der schnellen Orientierung dienen. Tertiärliteratur ist hochgradig kondensiert und verzichtet auf wissenschaftliche Tiefe zugunsten von Zugänglichkeit.

🎯 Kernmerkmale der Tertiärliteratur

Zusammenfassend: Komprimiert Wissen aus vielen Primär- und Sekundärquellen

Überblicksorientiert: Bietet breite Übersicht statt wissenschaftlicher Detailtiefe

Nachschlagecharakter: Dient primär als Einstiegs- und Orientierungshilfe

Allgemeinverständlich: Verzichtet auf Fachterminologie zugunsten der Zugänglichkeit

Tertiärliteratur erkennen: Typische Formen

  • Enzyklopädien & Lexika: Brockhaus, Encyclopædia Britannica, Fachlexika
  • Online-Nachschlagewerke: Wikipedia, Online-Enzyklopädien
  • Wörterbücher: Duden, Fremdwörterbücher, Fachwörterbücher
  • Handbücher & Kompendien: Überblickswerke zu ganzen Wissenschaftsdisziplinen
  • Bibliografien: Systematische Literaturlisten ohne eigene Analyse
  • Studienführer: Kompakte Einführungen für Studienbeginner
📑 Konkrete Beispiele für Tertiärliteratur

Klassisches Lexikon: Brockhaus Enzyklopädie (Eintrag zu "Französische Revolution")

Online-Enzyklopädie: Wikipedia-Artikel zu beliebigem Thema

Wörterbuch: Duden – Rechtschreibung und Bedeutungserklärungen

Fachhandbuch: "Handbuch der Psychologie" (Überblick über Teilgebiete)

Bibliografie: MLA International Bibliography (Literaturlisten ohne Interpretation)

Rolle der Tertiärliteratur in wissenschaftlichen Arbeiten

✅ Legitime Verwendung von Tertiärliteratur:

  • Einstieg ins Thema: Erste Orientierung und Grundverständnis aufbauen
  • Begriffsdefinitionen: Fachbegriffe kurz erläutern (z.B. Duden zitieren)
  • Recherche-Ausgangspunkt: Bibliografien zur Identifikation relevanter Primär-/Sekundärliteratur
  • Faktenchecks: Schnelle Überprüfung von Jahreszahlen, Namen etc.

❌ Problematische Verwendung von Tertiärliteratur

Als Hauptquelle: Wissenschaftliche Arbeiten dürfen sich NICHT primär auf Tertiärliteratur stützen. Wikipedia, Brockhaus & Co. sind kein Ersatz für wissenschaftliche Quellen.

Unkritische Übernahme: Tertiärliteratur bietet vereinfachte Darstellungen, die wissenschaftlichen Ansprüchen oft nicht genügen.

Fehlende Wissenschaftlichkeit: Viele Dozenten akzeptieren Tertiärliteratur gar nicht als zitierfähige Quelle.

Sonderfall Wikipedia: Verwenden oder nicht?

Wikipedia ist die meistgenutzte Tertiärliteratur-Quelle, aber umstritten:

Vorteile Nachteile
Schneller Themeneinstieg Keine Qualitätssicherung durch Peer-Review
Umfassende Verlinkungen Veränderlichkeit der Inhalte
Quellenangaben am Artikelende An vielen Unis nicht zitierfähig
Viele Themen abgedeckt Oft oberflächliche Darstellung

Empfehlung: Nutzen Sie Wikipedia zur ersten Orientierung, aber zitieren Sie die dort angegebenen Primär- und Sekundärquellen direkt – nicht Wikipedia selbst.

4. Unterschiede zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärliteratur

Die drei Literaturtypen unterscheiden sich in mehreren fundamentalen Dimensionen:

Kriterium Primärliteratur Sekundärliteratur Tertiärliteratur
Inhalt Originale Gedanken, neue Forschung Interpretation von Primärliteratur Zusammenfassung von Primär- & Sekundärliteratur
Quelle Aus erster Hand Aus zweiter Hand Aus dritter Hand
Funktion Forschungsgegenstand Analyse & Kontextualisierung Überblick & Orientierung
Wissenschaftlicher Wert Höchster Wert Hoher Wert Geringer Wert
Zitierwürdigkeit Bevorzugt zu zitieren Legitim zu zitieren Meist nicht zitierfähig
Tiefe Original-Details Analytische Tiefe Oberflächlich
Verwendungszweck Basis der Argumentation Einordnung & Diskussion Erste Orientierung
Beispiel Geschichte Zeitgenössischer Augenzeugenbericht Historische Analyse des Ereignisses Lexikon-Eintrag zum Ereignis
Beispiel Literatur Goethes Faust Faust-Interpretation Brockhaus-Eintrag zu Faust
🔍 Praxisbeispiel: Drei Literaturtypen zum gleichen Thema

Thema: Klimawandel

Primärliteratur:
IPCC (2021): "Climate Change 2021: The Physical Science Basis" – Original-Forschungsbericht mit neuen Datenauswertungen

Sekundärliteratur:
Rahmstorf, S. & Schellnhuber, H.J. (2019): "Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie" – Analyse und Interpretation der Klimaforschung

Tertiärliteratur:
Wikipedia-Artikel "Klimawandel" – Zusammenfassender Überblick über das Thema

5. Literaturtypen richtig erkennen: Praktische Methoden

Die Zuordnung zu Primär-, Sekundär- oder Tertiärliteratur ist nicht immer eindeutig. Folgende Fragen helfen bei der Einordnung:

1

Frage nach der Originalität

Enthält das Werk neue, originale Forschung oder Gedanken? → Primärliteratur
Setzt es sich mit anderen Werken auseinander? → Sekundärliteratur
Fasst es bekanntes Wissen zusammen? → Tertiärliteratur

2

Frage nach dem Autor

Ist der Autor Urheber der Ideen/Forschung? → Primärliteratur
Analysiert der Autor fremde Werke? → Sekundärliteratur
Kompiliert der Autor Wissen? → Tertiärliteratur

3

Frage nach dem Zweck

Präsentiert das Werk neue Erkenntnisse? → Primärliteratur
Interpretiert/erklärt es bestehende Werke? → Sekundärliteratur
Dient es als Nachschlagewerk? → Tertiärliteratur

4

Frage nach der Methodik

Beschreibt das Werk eigene empirische Erhebungen? → Primärliteratur
Wertet es bestehende Studien aus? → Sekundärliteratur
Verzichtet es auf wissenschaftliche Methoden? → Tertiärliteratur

Schwierige Grenzfälle

⚠️ Hybride und Kontextabhängigkeit

Manche Werke sind je nach Verwendungszweck unterschiedlich einzuordnen:

  • Max Webers "Protestantische Ethik": Primärliteratur (wenn Sie Webers Theorie untersuchen) ODER Sekundärliteratur (wenn Sie historische Quellen über den Protestantismus suchen)
  • Meta-Studien: Primärliteratur (neue statistische Auswertung) ODER Sekundärliteratur (Zusammenfassung bestehender Forschung)
  • Kommentare zu Gesetzestexten: Sekundärliteratur zum Gesetz ODER Primärliteratur, wenn Sie Rechtsauslegung untersuchen

Entscheidend ist: Welche Funktion hat die Quelle in IHRER Arbeit?

Checkliste zur Literaturtyp-Erkennung

Indikator Primärliteratur Sekundärliteratur Tertiärliteratur
Titel Thematisch eigenständig Oft "über", "zu", "Analyse von" "Handbuch", "Lexikon", "Enzyklopädie"
Quellenangaben Wenige oder keine Viele Verweise auf Primärquellen Kaum wissenschaftliche Belege
Aufbau Forschungslogik Analytische Struktur Alphabetisch/thematisch sortiert
Sprache Fachsprachlich oder literarisch Wissenschaftlich-analytisch Allgemeinverständlich
Umfang Variabel Meist umfangreich Kurze Artikel

6. Wo finden Sie welche Literatur? Recherche-Strategien

Primärliteratur finden

📚 Bibliotheken & Archive

Universitätsbibliotheken (OPAC-Kataloge), Staatsbibliotheken, Spezialarchive für historische Dokumente, Digitale Archive

🔬 Wissenschaftliche Datenbanken

Google Scholar, PubMed (Medizin), arXiv (Naturwissenschaften), JSTOR, Web of Science, Scopus

🌐 Open-Access-Repositorien

Institutional Repositories der Universitäten, CORE, BASE (Bielefeld Academic Search Engine), PubMed Central

📋 Literaturverzeichnisse

Schneeballsystem: In Sekundärliteratur genannte Primärquellen identifizieren und beschaffen

Sekundärliteratur finden

1

Fachzeitschriften

Review-Sections, Forschungsübersichten, Critical Essays in wissenschaftlichen Journals

Suchtipps: "Review", "Meta-Analysis", "State of the Art" als Suchbegriffe

2

Monografien & Sammelbände

Wissenschaftliche Buchpublikationen, die Primärquellen analysieren

Suchtipps: Autor + Werk + "Interpretation", "Analyse", "Kommentar"

3

Rezensionsdatenbanken

IBR Online (Internationale Bibliographie der Rezensionen), Fachrezensionsportale

Tertiärliteratur finden

  • Online-Enzyklopädien: Wikipedia, Britannica Online
  • Fachlexika: Fachspezifische Nachschlagewerke (z.B. Historisches Wörterbuch der Philosophie)
  • Wörterbücher: Duden, Fremdwörterbücher, Fachwörterbücher
  • Handbücher: Überblickswerke zu ganzen Disziplinen

💡 Pro-Tipps für effiziente Recherche

  • Beginnen Sie mit Tertiärliteratur (Überblick), dann Sekundärliteratur (Einordnung), schließlich Primärliteratur (Hauptquellen)
  • Nutzen Sie Bibliografien und Literaturverzeichnisse als Sprungbrett
  • Verwenden Sie Zitationsdatenbanken, um zu sehen, wer eine wichtige Primärquelle zitiert hat
  • Sprechen Sie mit Dozenten und Bibliothekaren – sie kennen die besten Quellen

7. Verwendung in wissenschaftlichen Arbeiten

Wie viel von welchem Literaturtyp?

Die Verteilung der Literaturtypen hängt von der Art Ihrer Arbeit ab:

Arbeitstyp Primärliteratur Sekundärliteratur Tertiärliteratur
Empirische Arbeit 70-80% (eigene Daten + Vergleichsstudien) 20-30% (theoretischer Rahmen) 0% (nur zur Vorbereitung)
Literaturanalyse 60-70% (zu analysierende Werke) 30-40% (Interpretationshilfen) 0% (nicht zitierfähig)
Theoretische Arbeit 40-50% (Grundlagentexte) 50-60% (Sekundäranalysen) 0-5% (nur Definitionen)
Review-Artikel 30-40% (originale Studien) 60-70% (bestehende Reviews) 0% (nicht verwendet)

Grundregeln für die Verwendung

✅ Goldene Regeln wissenschaftlicher Quellenverwendung

  • Primär vor sekundär: Immer versuchen, Primärquellen direkt zu zitieren
  • Sekundärliteratur kontextualisiert: Nutzen Sie sie für Einordnung, nicht als Ersatz fürs Originalwerk
  • Tertiärliteratur nicht zitieren: Verwenden Sie sie nur zur ersten Orientierung
  • Aktualität prüfen: Besonders bei Sekundärliteratur auf Erscheinungsjahr achten
  • Quellenkritik: Prüfen Sie Seriosität und Relevanz jeder Quelle

Typische Verwendungszwecke nach Phase

📝

Themenfindung & Einstieg

Tertiärliteratur dominiert: Lexika, Handbücher für ersten Überblick

🔍

Literaturrecherche

Sekundärliteratur hilft: Reviews zeigen Forschungsstand, verweisen auf wichtige Primärquellen

📊

Hauptteil schreiben

Primärliteratur dominiert: Originalquellen bilden Basis Ihrer Argumentation, Sekundärliteratur zur Einordnung

✍️

Diskussion & Schluss

Mix aus Primär- und Sekundärliteratur: Eigene Ergebnisse mit Forschungsstand abgleichen

8. Richtig zitieren nach Literaturtyp

Grundsätzliches zum Zitieren

Die Zitierweise unterscheidet sich grundsätzlich NICHT nach Literaturtyp, sondern nach Zitierstil (Harvard, APA, Deutsche Zitierweise etc.). Allerdings gibt es einige Besonderheiten:

Primärliteratur zitieren

📚 Standard-Zitation von Primärliteratur

Primärliteratur wird wie jede wissenschaftliche Quelle zitiert – nach den Regeln Ihres gewählten Zitierstils.

Beispiele: Primärliteratur zitieren

Harvard (im Text):
Darwin beschreibt den Prozess der natürlichen Selektion detailliert (Darwin 1859: 56-62).

Harvard (Literaturverzeichnis):
Darwin, Charles (1859): On the Origin of Species by Means of Natural Selection, London: John Murray.

APA (im Text):
Der Prozess der natürlichen Selektion wurde ausführlich beschrieben (Darwin, 1859, S. 56-62).

Deutsche Zitierweise (Fußnote, Vollbeleg):
¹ Darwin, Charles: On the Origin of Species by Means of Natural Selection, London: John Murray 1859, S. 56-62.

Sekundärliteratur zitieren

📖 Standard-Zitation von Sekundärliteratur

Sekundärliteratur wird identisch zu Primärliteratur zitiert. ABER: Vermeiden Sie Sekundärzitate!

⚠️ Das Problem des Sekundärzitats

Ein Sekundärzitat liegt vor, wenn Sie eine Primärquelle zitieren, die Sie nur aus Sekundärliteratur kennen (nicht aus dem Original).

Beispiel: In einem Buch über Goethe lesen Sie: "Goethe schrieb 1774: 'Ich bin so glücklich, mein Bester...'" – Sie zitieren nun Goethe, ohne sein Original gelesen zu haben.

Lösung: Beschaffen Sie immer die Primärquelle! Nur wenn absolut unmöglich (z.B. verlorene Quelle), verwenden Sie die Formulierung "zitiert nach":

Goethe (1774, zitiert nach Müller 2020: 45) beschreibt sein Glücksgefühl...

Beispiele: Sekundärliteratur zitieren

Harvard (Monografie):
Safranski (2004: 234) interpretiert Schillers Freiheitsbegriff als revolutionären Akt.

Harvard (Aufsatz in Sammelband):
Die Interpretation von Faust als Prototyp des modernen Menschen ist weitverbreitet (Schöne 1994: 12-15).

APA (Review-Artikel):
Meta-Analysen zeigen einen konsistenten Zusammenhang (Smith & Johnson, 2020).

Tertiärliteratur zitieren (oder besser: nicht zitieren)

❌ Grundregel: Tertiärliteratur möglichst nicht zitieren!

Tertiärliteratur gilt in den meisten wissenschaftlichen Kontexten als nicht zitierwürdig. Ausnahmen:

  • Definitionen: Duden für sprachliche Definitionen
  • Fachbegriffe: Fachlexika für terminologische Klärungen
  • Explizite Vorgabe: Wenn Ihr Dozent es erlaubt
Beispiel: Ausnahme – Duden zitieren

Harvard:
Der Begriff "Ghostwriter" wird definiert als "Verfasser, der für einen anderen (vor allem gegen Honorar) anonyme Beiträge liefert" (Duden 2023: Online).

Literaturverzeichnis:
Duden (2023): Ghostwriter, URL: https://www.duden.de/rechtschreibung/Ghostwriter [Zugriff: 04.12.2025].

Mehr zum korrekten Zitieren finden Sie in unseren ausführlichen Ratgebern:

9. Praxisbeispiele: Literaturtypen nach Fachbereich

Germanistik & Literaturwissenschaft

📚 Literaturwissenschaft

Primärliteratur:
• Goethe, Johann Wolfgang von (1808): Faust. Der Tragödie erster Teil
• Kafka, Franz (1915): Die Verwandlung
• Brecht, Bertolt (1928): Die Dreigroschenoper

Sekundärliteratur:
• Schöne, Albrecht (1994): Faust. Kommentare
• Binder, Hartmut (1979): Kafka-Kommentar zu sämtlichen Erzählungen
• Knopf, Jan (2012): Brecht-Handbuch

Tertiärliteratur:
• Metzler Literatur Lexikon: Eintrag "Faust"
• Wikipedia: "Die Verwandlung (Kafka)"

Geschichte

🏛️ Geschichtswissenschaft

Primärliteratur:
• Caesar, Gaius Julius (58-49 v.Chr.): Commentarii de bello Gallico (Gallischer Krieg)
• Akten aus dem Bundesarchiv zum Zweiten Weltkrieg
• Zeitungsberichte von 1989 zum Mauerfall

Sekundärliteratur:
• Winkler, Heinrich August (2000): Der lange Weg nach Westen (Deutsche Geschichte 1806-1990)
• Mommsen, Theodor (1854-1856): Römische Geschichte
• Kershaw, Ian (1998): Hitler 1889-1936 (Biografie)

Tertiärliteratur:
• Brockhaus: Eintrag "Französische Revolution"
• Historisches Lexikon der Schweiz

Naturwissenschaften & Medizin

🔬 MINT-Fächer

Primärliteratur:
• Watson, J.D. & Crick, F.H.C. (1953): "Molecular Structure of Nucleic Acids" (DNA-Struktur, Nature)
• Eigene empirische Studie mit Originaldaten
• Klinische Studie: "Efficacy of Drug X in Treatment of Disease Y"

Sekundärliteratur:
• Review-Artikel: "DNA Replication: A Comprehensive Review"
• Meta-Analyse mehrerer klinischer Studien
• Lehrbuch: Campbell Biology (fasst Forschungsstände zusammen)

Tertiärliteratur:
• Wikipedia: "DNA"
• Spektrum Lexikon der Biologie

Sozialwissenschaften

📊 Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie

Primärliteratur:
• Weber, Max (1904/05): Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
• Eigene Umfrage oder Interviewstudie
• Milgram, Stanley (1963): "Behavioral Study of Obedience" (Original-Experiment)

Sekundärliteratur:
• Schluchter, Wolfgang (2015): Max Webers "Religionssoziologie" (Interpretation)
• Systematische Literaturreviews zu sozialwissenschaftlichen Themen
• Zimbardo, Philip (2007): The Lucifer Effect (analysiert Milgram- und Stanford-Experiment)

Tertiärliteratur:
• Fachlexikon Soziologie
• Wikipedia: "Weber, Max"

Rechtswissenschaft

⚖️ Jura

Primärliteratur:
• Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
• BVerfGE 7, 198 (Lüth-Urteil) – Gerichtsentscheidungen
• Richtlinie 2009/136/EG (EU-Cookie-Richtlinie)

Sekundärliteratur:
• Maunz/Dürig: Grundgesetz-Kommentar
• Palandt: Bürgerliches Gesetzbuch (Kommentar)
• Juristische Fachaufsätze, die Rechtsprechung analysieren

Tertiärliteratur:
• Creifelds Rechtswörterbuch
• Juraforum.de (Online-Lexikon)

Betriebswirtschaftslehre

💼 BWL

Primärliteratur:
• Porter, Michael E. (1980): Competitive Strategy (Originaltheorie)
• Eigene empirische Unternehmensbefragung
• Geschäftsberichte von Unternehmen (als Primärquelle für Finanzdaten)

Sekundärliteratur:
• Welge, Martin K. & Al-Laham, Andreas (2012): Strategisches Management (analysiert Porters Theorien)
• Systematische Literaturreviews zu BWL-Themen
• Fallstudienanalysen

Tertiärliteratur:
• Gabler Wirtschaftslexikon
• Investopedia (Online-Finanzlexikon)

10. Häufige Fehler beim Umgang mit Literaturtypen

Fehler 1: Zu viel Tertiärliteratur

Studierende stützen ihre Arbeit hauptsächlich auf Wikipedia, Lexika oder Lehrbücher statt auf wissenschaftliche Primär- und Sekundärquellen.

Lösung: Tertiärliteratur nur für ersten Überblick nutzen, dann zu wissenschaftlichen Quellen übergehen.

Fehler 2: Sekundärzitate verwenden

Eine Quelle wird zitiert, ohne dass man sie selbst gelesen hat – man übernimmt das Zitat aus Sekundärliteratur.

Beispiel: Sie lesen in einem Buch: "Einstein sagte 1905..." und zitieren Einstein, ohne sein Original gelesen zu haben.

Lösung: Primärquelle immer selbst beschaffen! Nur im Notfall "zitiert nach" verwenden.

Fehler 3: Primär- und Sekundärliteratur verwechseln

Eine Interpretation wird als Primärquelle behandelt oder umgekehrt.

Beispiel: Ein Buch über Goethes Faust wird als Primärliteratur zitiert, obwohl es Sekundärliteratur ist.

Lösung: Immer fragen: Ist dies das Originalwerk oder eine Analyse davon?

Fehler 4: Veraltete Sekundärliteratur nutzen

In schnelllebigen Forschungsfeldern wird auf 20-30 Jahre alte Sekundärliteratur zurückgegriffen, obwohl neuere Erkenntnisse vorliegen.

Lösung: Aktualität prüfen! Besonders in empirischen Wissenschaften auf aktuelle Reviews achten.

Fehler 5: Lehrbücher als Hauptquellen

Lehrbücher sind Tertiär- oder bestenfalls Sekundärliteratur – sie fassen Wissen zusammen, sind aber keine Forschungsquellen.

Lösung: Lehrbücher zur Einarbeitung nutzen, dann in den Quellenangaben der Lehrbücher nach Primärquellen suchen.

Fehler 6: Wikipedia im Literaturverzeichnis

Wikipedia wird als Quelle im Literaturverzeichnis aufgeführt und zitiert.

Lösung: Wikipedia nutzen, um Thema zu verstehen und Quellen zu finden – aber die dort genannten Originalquellen zitieren, nicht Wikipedia selbst.

Fehler 7: Keine Quellenkritik

Alle gefundenen Quellen werden unkritisch verwendet, ohne Seriosität zu prüfen.

Lösung: Immer prüfen: Wer ist der Autor? Ist die Quelle peer-reviewed? Ist der Verlag renommiert?

11. Qualitätscheckliste: Korrekter Umgang mit Literaturtypen

✓ 15 Qualitätskriterien für wissenschaftliche Literaturverwendung

  • Primärliteratur bildet die Hauptgrundlage meiner Arbeit (60-80%)
  • Sekundärliteratur wird zur Kontextualisierung und Einordnung genutzt (20-40%)
  • Tertiärliteratur wurde nur zur ersten Orientierung verwendet, nicht zitiert
  • Ich habe alle Primärquellen im Original gelesen (keine Sekundärzitate)
  • Die Unterscheidung zwischen den drei Literaturtypen ist mir bei jeder Quelle klar
  • Aktualität der Sekundärliteratur wurde geprüft (besonders bei empirischen Themen)
  • Wissenschaftliche Qualität aller Quellen wurde kritisch bewertet
  • Lehrbücher wurden nur zur Einarbeitung, nicht als Hauptquellen genutzt
  • Wikipedia erscheint nicht im Literaturverzeichnis
  • Alle Quellen sind entsprechend ihres Typs korrekt zitiert
  • Bei Grenzfällen habe ich begründet, warum ich eine Quelle einem Typ zuordne
  • Literaturrecherche erfolgte systematisch über Bibliotheken und Fachdatenbanken
  • Schneeballprinzip wurde genutzt (Literaturverzeichnisse analysiert)
  • Verhältnis von Primär- zu Sekundärliteratur entspricht meinem Arbeitstyp
  • Alle im Text zitierten Quellen sind im Literaturverzeichnis vollständig aufgeführt

Häufige Fragen zu Primär-, Sekundär- und Tertiärliteratur

Was ist der Unterschied zwischen Primärliteratur und Sekundärliteratur?

Primärliteratur enthält originale Informationen aus erster Hand (z.B. Goethes Faust, wissenschaftliche Studien). Sekundärliteratur analysiert, interpretiert oder kommentiert Primärliteratur (z.B. eine Faust-Interpretation). Der Hauptunterschied: Primärliteratur IST das Forschungsobjekt, Sekundärliteratur BESCHREIBT es.

Was ist Tertiärliteratur und darf ich sie zitieren?

Tertiärliteratur sind Nachschlagewerke wie Lexika, Enzyklopädien oder Wikipedia, die Primär- und Sekundärliteratur zusammenfassen. Sie sollten in wissenschaftlichen Arbeiten nicht zitiert werden – Ausnahme: Definitionen aus dem Duden oder Fachlexika, wenn explizit erforderlich.

Wie erkenne ich, ob eine Quelle Primär- oder Sekundärliteratur ist?

Fragen Sie sich: Ist dies das Original (Primär) oder eine Analyse/Interpretation eines Originals (Sekundär)? Beispiel: Goethes Faust = Primär. Ein Buch über Faust = Sekundär. Beachten Sie: Manche Werke können je nach Verwendungszweck beide Rollen einnehmen!

Wie viel Primärliteratur sollte ich verwenden?

In wissenschaftlichen Arbeiten sollten 60-80% Primärliteratur und 20-40% Sekundärliteratur verwendet werden. Je nach Arbeitstyp kann das Verhältnis variieren: Empirische Arbeiten nutzen mehr Primär-, theoretische Arbeiten mehr Sekundärliteratur.

Wo finde ich Primärliteratur?

Primärliteratur finden Sie in: Universitätsbibliotheken (OPAC-Kataloge), wissenschaftlichen Datenbanken (Google Scholar, JSTOR, PubMed), Archiven (für historische Dokumente) und Open-Access-Repositorien. Nutzen Sie auch das Schneeballprinzip: Literaturverzeichnisse in Sekundärliteratur führen zu Primärquellen.

Was ist ein Sekundärzitat und warum sollte ich es vermeiden?

Ein Sekundärzitat liegt vor, wenn Sie eine Primärquelle zitieren, die Sie nur aus Sekundärliteratur kennen (nicht im Original gelesen). Das ist problematisch, da Sie die Aussage nicht verifizieren können. Vermeiden Sie Sekundärzitate, indem Sie immer die Primärquelle beschaffen. Nur wenn absolut unmöglich, verwenden Sie "zitiert nach".

Sind Lehrbücher Primär- oder Sekundärliteratur?

Lehrbücher sind meist Sekundär- oder Tertiärliteratur, da sie bestehende Forschung zusammenfassen statt neue zu produzieren. Sie eignen sich gut für die Einarbeitung, sollten aber nicht als Hauptquellen dienen. Nutzen Sie die in Lehrbüchern genannten Quellen, um zu den Originalstudien zu gelangen.

Kann eine Quelle sowohl Primär- als auch Sekundärliteratur sein?

Ja! Die Einordnung hängt vom Verwendungszweck ab. Beispiel: Max Webers "Protestantische Ethik" ist Primärliteratur, wenn Sie Webers Theorie untersuchen. Sie ist Sekundärliteratur, wenn Sie historische Quellen über den Protestantismus suchen und Weber diese analysiert.

Darf ich Wikipedia in meiner wissenschaftlichen Arbeit verwenden?

Wikipedia dürfen Sie zur ersten Orientierung nutzen, aber nicht zitieren. Wikipedia ist Tertiärliteratur und an den meisten Universitäten nicht zitierfähig. Besser: Nutzen Sie die Quellenangaben am Ende von Wikipedia-Artikeln, um zu wissenschaftlichen Primär- und Sekundärquellen zu gelangen, und zitieren Sie diese.

Wie zitiere ich Primärliteratur richtig?

Primärliteratur wird nach den Standard-Zitierregeln Ihres gewählten Zitierstils zitiert (Harvard, APA, Deutsche Zitierweise etc.). Es gibt keine speziellen Regeln für Primärliteratur – entscheidend ist, dass Sie sie als Originalquelle korrekt belegen und im Literaturverzeichnis vollständig angeben.

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