Schützen Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit vor unbeabsichtigten Plagiaten. Mit manuellen Prüftechniken und professionellen Software-Tools Plagiate sicher erkennen, vermeiden und korrigieren.
Ein Plagiat liegt vor, wenn fremdes geistiges Eigentum als eigene Leistung ausgegeben wird. Das betrifft nicht nur Wortwörtliches Kopieren – auch übernommene Ideen, Argumentationen oder Datenauswertungen ohne Quellenangabe sind Plagiate.
"Texte Dritter ganz oder teilweise, wörtlich oder nahezu wörtlich übernommen und als eigene wissenschaftliche Leistung ausgegeben werden." (Deutscher Hochschulverband, 2002)
Wichtig: Ein Plagiat ist geistiger Diebstahl und eine Verletzung des Urheberrechts – auch wenn es unbeabsichtigt passiert!
Mehr Details zu den verschiedenen Plagiatsformen finden Sie in unserem ausführlichen Artikel: Was ist ein Plagiat?
| Plagiatstyp | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Vollplagiat | Kompletter Text wird 1:1 übernommen | Ganze Kapitel aus fremder Arbeit kopiert |
| Teilplagiat | Einzelne Absätze oder Sätze kopiert | 3 Absätze aus einem Artikel ohne Quellenangabe |
| Paraphrasen-Plagiat | Text umformuliert, aber zu nah am Original | Synonyme ersetzt, Satzstruktur beibehalten |
| Ideenplagiat | Konzepte/Argumentationen übernommen | Theorieansatz ohne Urheber-Zitat verwendet |
| Strukturplagiat | Aufbau/Gliederung fremder Arbeit kopiert | Kapitelstruktur 1:1 übernommen |
| Übersetzungsplagiat | Fremdsprachiger Text übersetzt ohne Quelle | Englischer Artikel ins Deutsche übersetzt |
| Selbstplagiat | Eigene frühere Arbeiten ohne Verweis nutzen | Hausarbeit in Bachelorarbeit recycelt |
Die Folgen sind drastisch – selbst bei versehentlichen Plagiaten:
Fazit: Selbst "kleine" Plagiate können Ihre akademische und berufliche Laufbahn beenden!
Viele Studierende denken: "Ich habe doch alles selbst geschrieben!" Trotzdem kann sich versehentlich ein Plagiat einschleichen. Hier sind die Hauptgründe für eine Überprüfung:
Studien zeigen: Bis zu 30% aller Studierenden enthalten unbeabsichtigte Plagiate in ihren Abschlussarbeiten. Die häufigste Ursache? Fehlerhafte Paraphrasierung und vergessene Quellenangaben aus der Recherchephase.
Eine professionelle Plagiatsprüfung schützt Sie vor bösen Überraschungen!
Bevor Sie Software-Tools nutzen, können Sie selbst verdächtige Stellen identifizieren. Achten Sie auf diese Alarm-Zeichen:
Plötzliche Änderungen in Schreibstil, Komplexität oder Fachvokabular zwischen Absätzen.
Ein Absatz ist plötzlich fehlerfreier, eleganter oder professioneller als der Rest.
Innerhalb des Texts springen Sie zwischen Präsens, Präteritum und Perfekt.
Derselbe Begriff wird unterschiedlich geschrieben (z.B. "MacGregor" und "McGregor").
Unterschiedliche Schriftarten, Zeilenabstände, Absatzformate oder Silbentrennungen im selben Dokument.
Unterstrichene Wörter oder blaue Links, die nicht entfernt wurden – ein Zeichen für Copy & Paste.
Quellenangaben im Text existieren nicht im Literaturverzeichnis (oder umgekehrt).
Ein Text aus 2023 zitiert nur Quellen von vor 2015 – verdächtig bei aktuellen Themen.
Extrem detaillierte Zahlen oder Fakten ohne Quellenangabe – unwahrscheinlich, dass Sie das "wissen".
Der Text spricht von "aktuellen Entwicklungen" aus dem Jahr 2018 – kopiert aus alter Quelle.
Ein Absatz passt thematisch nicht zum vorherigen – möglicherweise aus anderem Kontext kopiert.
Mehrere Sätze hintereinander klingen wie ein Lehrbuch – aber "in eigenen Worten"? Verdächtig!
Lesen Sie Ihre Arbeit laut vor! Stellen, die Sie selbst geschrieben haben, klingen natürlich. Plagiate hingegen stolpern beim Vorlesen, weil Ihr eigener Rhythmus fehlt.
Markieren Sie verdächtige Stellen → Prüfen Sie diese mit Google-Suche oder Software!
Auch ohne teure Software können Sie Plagiate aufspüren. Hier sind 4 bewährte manuelle Techniken:
Die einfachste und effektivste Methode für verdächtige Textstellen:
Vorteil: Kostenlos, schnell, findet Online-Quellen zuverlässig
Nachteil: Findet keine gedruckten Bücher, Paraphrasen oder Übersetzungen
Überprüfen Sie systematisch, ob alle Quellen korrekt angegeben sind:
Visualisieren Sie Ihre Quellenbenutzung:
Faustregel: Mindestens 70% Grün = eigene Leistung. Mehr als 30% Gelb/Rot = zu viel kopiert!
Vier Augen sehen mehr als zwei:
Wichtig: Tauschen Sie nur mit vertrauenswürdigen Personen – Plagiatsgefahr durch Diebstahl Ihrer Ideen!
Diese manuellen Methoden sind hilfreich, aber zeitaufwendig. Für eine 15-seitige Arbeit benötigen Sie 2-3 Stunden manuelle Prüfung.
Effizienter: Kombinieren Sie manuelle Checks mit professioneller Software (siehe nächster Abschnitt)!
Plagiatssoftware vergleicht Ihren Text mit Milliarden Quellen und findet Übereinstimmungen in Sekunden. Hier sind die besten Tools im Vergleich:
| Tool | Typ | Datenbank | Genauigkeit | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Scribbr Plagiatsprüfung | Premium | Quellen + Wiss. Publikationen | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Ab €14,95 |
| BAS Plagiatsprüfung | Premium | Wissenschaftliche Datenbanken | ⭐⭐⭐⭐⭐ (Akademisch) | Ab €12 /Dokument |
| PlagScan | Premium | 70+ Mrd. Internetquellen | ⭐⭐⭐⭐ | Ab €5,99/Dokument |
| Turnitin (Uni-Software) | Institution | Private Datenbanken + Internet | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Nur für Unis/Prüfer |
| PlagAware | Hoch | Datenbanken & Internetquellen | ⭐⭐⭐⭐⭐ | Ab €9,90 |
| Grammarly Plagiatcheck | Basis | Nur Internet | ⭐⭐ | Ab $12/Monat |
| Kostenlose Tools (Duplichecker, SmallSEOTools) | Basic | Nur öffentliches Internet | ⭐ (unzuverlässig) | Kostenlos |
Problem 1: Kostenlose Plagiatsprüfungen finden nur 30-40% der Plagiate.
Problem 2: Viele speichern Ihre Arbeit in öffentlichen Datenbanken → Ihre Arbeit wird selbst zur Quelle!
Problem 3: Kein Zugriff auf wissenschaftliche Publikationen (nur Google-Ergebnisse).
Empfehlung: Für wichtige Abschlussarbeiten immer Premium-Tools nutzen!
Ihr Dokument wird in Textabschnitte zerlegt und analysiert. Jeder Satz wird in ein durchsuchbares Format konvertiert.
Die Software vergleicht Ihren Text mit Milliarden Quellen: Websites, wissenschaftliche Artikel, Bücher, frühere Studentenarbeiten.
Sie erhalten einen Prozentsatz: Wie viel Ihres Textes stimmt mit anderen Quellen überein? Typisch: 5-15% für korrekt zitierte Arbeiten.
Übereinstimmungen werden farblich markiert. Jede Farbe = eine andere Quelle. Sie können jede Markierung einzeln prüfen.
Häufiger Irrtum: "15% Ähnlichkeit = 15% Plagiat" ❌
Realität:
Wichtig: Jede markierte Stelle manuell prüfen – Software erkennt keine korrekten Zitate automatisch!
Unsere Plagiatsprüfung ist auf wissenschaftliche Texte spezialisiert:
Besonderheit: Kombinierbar mit Lektorat und Korrektorat – alles aus einer Hand!
Die beste Strategie? Plagiate gar nicht erst entstehen lassen! Mit diesen Methoden arbeiten Sie von Beginn an plagiatsfrei:
Nutzen Sie von Anfang an ein Literaturverwaltungsprogramm:
Vorteil: Jede Quelle wird SOFORT korrekt erfasst → kein "Wo habe ich das gelesen?" mehr!
So sammeln Sie Informationen ohne Plagiatsgefahr:
Paraphrasieren ist NICHT nur Synonyme ersetzen!
Test: Wenn Ihr Satz neben dem Original steht und >50% ähnlich klingt → zu nah am Original!
Markieren Sie beim Schreiben sofort alle fremden Inhalte:
Bei umfangreichen Projekten wie Diplomarbeiten oder Seminararbeiten: Erstellen Sie ein Quellentagebuch, in dem Sie täglich notieren, was Sie wo gelesen haben.
Viele Plagiate entstehen aus Zeitnot!
Notfall: Bei akutem Zeitdruck lieber professionelle Ghostwriter beauftragen als plagiieren – zu fairen Ghostwriter Preisen!
Mythen, die Sie in den Ruin führen:
Fazit: Es gibt KEINEN sicheren "Trick" – nur ehrliche wissenschaftliche Arbeit schützt Sie!
Gehen Sie diese Punkte Schritt für Schritt durch, bevor Sie Ihre Arbeit einreichen:
Planen Sie mindestens 3-5 Tage vor Abgabe ein!
Puffer: Bei kritischen Ergebnissen (>30% Ähnlichkeit) können Korrekturen 1-2 zusätzliche Tage dauern!
Sie möchten auf Nummer sicher gehen? Unsere Experten kombinieren Software-Analyse mit manueller Prüfung:
Besonders empfohlen für: Wichtige Abschlussarbeiten, bei denen kein Risiko eingegangen werden darf.
Kombinieren Sie manuelle Methoden (Google-Suche in Anführungszeichen, Stilbruch-Analyse) mit professioneller Plagiatssoftware. Kostenlose Tools reichen meist nicht – nutzen Sie Premium-Services wie unsere Plagiatsprüfung für zuverlässige Ergebnisse.
Nein. Kostenlose Tools finden nur 30-40% der Plagiate und haben keinen Zugriff auf wissenschaftliche Datenbanken. Zudem speichern viele Ihre Arbeit in öffentlichen Datenbanken. Für akademische Arbeiten sind Premium-Tools unverzichtbar.
0-10%: Exzellent | 10-20%: Gut (normale Übereinstimmungen) | 20-40%: Grenzwertig – prüfen! | >40%: Kritisch – dringend überarbeiten! Wichtig: Jede Markierung manuell prüfen – Software erkennt korrekte Zitate nicht automatisch.
Ja! Moderne Plagiatssoftware erkennt Übersetzungsplagiate durch mehrsprachige Datenbanken und Algorithmen. Das Übersetzen eines englischen Textes ohne Quellenangabe ist ein Plagiat und wird gefunden.
Planen Sie mindestens 5-7 Tage vor Abgabe ein. Manuelle Checks + Software-Prüfung benötigen 1-2 Tage. Korrekturen bei hohen Ähnlichkeitswerten können weitere 2-3 Tage dauern. Puffer von 2 Tagen für Unvorhergesehenes einrechnen.
Konsequenzen: Note 5,0 (nicht bestanden), Zweitversuch verwehrt, bei schweren Fällen Exmatrikulation möglich. Selbst Jahre später kann der Titel aberkannt werden. Juristische Konsequenzen durch Urheberrechtsverletzung nicht ausgeschlossen.
Ja, wenn zu nah am Original! Auch Paraphrasen brauchen Quellenangaben. Wenn Sie nur Synonyme ersetzen, aber Satzstruktur und Ideen identisch bleiben, ist es ein Paraphrasen-Plagiat. Richtig: Quelle verstehen → wegklappen → in eigenen Worten + Satzstruktur aufschreiben → Quelle angeben.
Abhängig vom Anbieter! Kostenlose Tools speichern oft in öffentlichen Datenbanken → Ihre Arbeit wird selbst zur Quelle. Premium-Services wie BAS Plagiatsprüfung garantieren 100% Vertraulichkeit – keine Speicherung in Datenbanken.
Ja, mit Selbstplagiatsprüfung. Viele Premium-Tools bieten diese Funktion an. Laden Sie Ihre alte Hausarbeit hoch und vergleichen Sie sie mit Ihrer neuen Arbeit, um Selbstplagiate zu vermeiden.
Wir bieten umfassende Plagiatsprüfung für alle Arbeitstypen: Plagiatsprüfung für Bachelorarbeiten, Plagiatsprüfung für Masterarbeiten, Plagiatsprüfung für Hausarbeiten und Plagiatsprüfung für Dissertationen. Nutzen Sie unser Kontaktformular am Ende der Seite für ein individuelles Angebot.
Plagiate zu finden ist kein Hexenwerk – mit den richtigen Methoden schützen Sie sich effektiv vor unbeabsichtigten Fehlern und schwerwiegenden Konsequenzen. Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst:
Die beste Strategie: Plagiate von Anfang an vermeiden durch saubere Literaturverwaltung, strukturierte Exzerpte und ausreichend Zeit.
Manuelle Checks + Software ergänzen sich. Google-Suche findet Offensichtliches, Premium-Software findet Paraphrasen und wissenschaftliche Quellen.
Premium-Plagiatsprüfung kostet €15-30. Exmatrikulation oder Titelaberkennung kosten Ihre komplette Karriere. Die Rechnung ist einfach.
Plagiatsprüfung + Korrekturen brauchen 5-7 Tage. Planen Sie dies VOR der Abgabefrist ein – Zeitdruck führt zu Fehlern.
Stilbrüche, Formatierungs-Chaos, fehlende Quellen – diese Red Flags zeigen Problemstellen, auch ohne Software.
Bei wichtigen Arbeiten: Professionelle Prüfung durch Experten kombiniert Software mit menschlicher Expertise – maximale Sicherheit.
Mit dieser Anleitung haben Sie alle Werkzeuge, um Plagiate zu finden und zu vermeiden. Nutzen Sie sie!
Denken Sie daran: Jede Minute, die Sie in Plagiatsprävention investieren, ist eine Minute, die Ihre akademische Integrität und Ihren Abschluss schützt. Es lohnt sich – immer.