Wie viele Quellen & Fußnoten pro Seite für Bachelorarbeit / Masterarbeit nutzen?

Bachelorarbeit / Masterarbeit ist für die Mehrheit der Studenten die letzte wissenschaftliche Arbeit, die sie schreiben müssen. In der Masterarbeit, deren Umfang 50 bis 100 S. beträgt, und in der Bachelorarbeit, deren Umfang 25-50 S. beträgt, zeigen die Studenten ihr während des Studiums erworbenes Wissen und die Fähigkeit, eine wissenschaftliche Arbeit zu einem ausgewählten Thema in ihrem Studiengang unter der Betreuung des Dozenten selbständig zu verfassen.

Masterarbeit /Bachelorarbeit – wie viele Quellen gehören in eine Arbeit?

Studenten fragen sehr oft, wie viele Quellen in einer Masterarbeit / Bachelorarbeit verwendet werden sollten. Die Frage lässt sich natürlich nicht eindeutig beantworten, da es keine universelle Antwort gibt. Die Anzahl der Quellen hängt von folgenden Faktoren ab:
Umfang der Arbeit

Umfang der Arbeit (je länger die Masterarbeit, desto mehr Quellen sind üblicherweise erforderlich) ist ein wichtiger Faktor für die Zahl der genutzten Quellen.

ALLGEMEINE RICHTLINIEN DER UNI

Wie alle wissenschaftlichen Arbeiten soll auch die Masterarbeit / Bachelorarbeit gewissen Anforderungen entsprechen, die an jeder Uni individuell bestimmt sind und für alle Studierenden dieser Uni gültig sind. Allgemeine Richtlinien der Uni weisen oft darauf hin, wie viele Quellen verwendet werden sollten.

INDIVIDUELLE KRITERIEN DES DOZENTEN

Öfters kommt es auch vor, dass der Dozent seine individuellen Kriterien und eine minimale bzw. maximale Anzahl von Quellen angibt (z. B. mindestens 2 Fußnoten pro Seite und 40 Quellen für die ganze Arbeit)

THEMA

Die Anzahl der Quellen hängt überdies vom Thema ab: Ist es ein „klassisches“ Thema, so gibt es viele Literaturpositionen auf dem Markt, die leicht zugänglich sind. Somit erwartet man mehr Quellenangaben als bei Bachelorarbeiten / Masterarbeiten, die ein relativ neues oder sogar ein noch nicht gut erforschtes Fachgebiet untersuchen. In diesem Fall ist die Anzahl der Quellen aus klaren Gründen niedriger als üblich.

ART DER ARBEIT

Die Art der Arbeit spielt auch eine relevante Rolle: Bei Literaturarbeiten (sehr selten im Fall von Masterarbeiten, häufiger bei Bachelorarbeiten) werden mehr Quellen verlangt als bei einer Arbeit, die aus einem theoretischen und praktischen Teil besteht.

AM BESTEN SOLLTEN SIE IHREN DOZENTEN DIE FRAGE NACH DER ANZAHL DER QUELLEN STELLEN, UM KEINE ZWEIFEL ZU HABEN. VERGESSEN SIE DABEI NICHT, DASS SIE VOR ALLEM FACHLITERATUR BENUTZEN SOLLEN UND NUR GELEGENTLICH ONLINEQUELLEN.

Finden Sie keine Quellen? Dann lassen Sie sich helfen!

Das sagen Universitäten / Hochschulen zur Quellenanzahl

Quellenqualität statt Quellenquantität

An der FOM Hochschule ist die Anzahl der Quellen sekundär, viel mehr liegt der Fokus auf der Qualität der Quellen, wobei Literaturarbeiten mehr Quellenangaben als empirische Arbeiten benötigen.

Anzahl Quellen Bachelorarbeit

Zeitschriften vs. Bücher

Die Universität Gießen führt auch keine konkrete Quellenanzahl auf, sondern unterstreicht die Relevanz von Fachartikeln.

Wie viele Quellen Masterarbeit

Wie viele Fußnoten pro Seite?

Die Universität Duisburg-Essen gibt als Richtwert 2-5 Fußnoten pro Seite an. Ob es sich dabei jeweils um die gleiche Quelle handelt, darauf wird nicht eingegangen.

Wie viele Fußnoten pro Seite

Wie viele Quellen in einer Hausarbeit?

An der Universität Potsdam wird ebenfalls keine genaue Quellenanzahl festgelegt. Allerdings wird ein Beispiel für einen angemessen Richtwert angegeben: 30-70 Quellen auf ca. 20-30 S.

Wie viele Quellen Hausarbeit

Wie viele Quellen in einer Bachelorarbeit?

An der Universität Bremen werden ziemlich genaue Angaben bzgl. der Quellenanzahl genannt. Als Richtwert wird die Seitenzahl der wissenschaftlichen Arbeit angenommen: Eine Arbeit, die ca. 40 S. umfasst, sollte ca. 40 Quellen beinhalten.

Wie viele Quellen Bachelorarbeit

Wie alt darf die Literatur sein?

An der Hochschule Bochum wird ebenfalls Wert auf Qualität und nicht auf Quantität der Quellen gelegt. Die empfohlene Quellenanzahl wird als „angemessen“ bezeichnet. Wichtig ist dabei, primäre und möglichst aktuelle Quellen zu nutzen – neue Quellen sind besser.

Quellen alt
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