Plagiate finden

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Warum sollten Sie Ihre Arbeit auf Plagiate prüfen?

Eine Reihe von bekannten deutschen Politikern hat ihren Doktor- und Mastergrad bereits abgeben müssen, da sich ihre Arbeiten als dreiste Plagiate herausgestellt hatten. Aus diesem Grund sorgen immer mehr Hochschulen und Universitäten vor und überprüfen die Abschlussarbeiten ihrer Bachelor-, Master- und Doktoranwärter noch genauer als in der Vergangenheit.

So kann selbst ein unbeabsichtigtes Plagiat noch leichter auffallen, weshalb sich Sie auf jeden Fall vorsehen sollten. Ihre Arbeit auf Plagiate online prüfen zu lassen, ist somit unerlässlich, wenn man als Absolvent nicht in die Plagiatsfalle tappen möchte. Allerdings sollte an dieser Stelle auch gesagt sein, dass die gängigen Plagiatssoftwares bisher keine 100%ig zuverlässigen Resultate liefern können – auch nicht die Plagiatssoftwares der Universitäten!

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Arbeit auf Plagiate prüfen lassen – diese Möglichkeiten gibt es

Wenn Sie Ihrer Arbeit auf Plagiate prüfen lassen möchten, können Sie verschiedene Möglichkeiten ausschöpfen. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Software-Anbietern, welche derartige Tools für Dozenten, Studenten und Universitäten zumindest in Teilen kostenlos zur Verfügung stellen. Sofern die eigene Universität diese Möglichkeit nicht anbietet, können Sie die verschiedenen Plagiatssoftware-Pakete online erst einmal testen.

Universität/Hochschule

Dabei kann es sinnvoll sein, wenn Sie direkt bei ihrer Universität oder Hochschule selbst nachfragen, ob Sie Ihre Arbeit auf ein Plagiat prüfen lassen können. Immerhin sind immer mehr Bildungseinrichtungen dazu übergegangen, ihren Studenten diese Software kostenlos anzubieten. Dies ist inzwischen auch in Deutschland und nicht mehr nur an ausländischen Hochschulen der Fall.

Online-Anbieter

Nicht immer ist dieser Test jedoch ausreichend, um eine komplette Arbeit auf ein Plagiat prüfen zu lassen. Daher ist der Erwerb der jeweiligen Software mitunter erforderlich. Ein Preisvergleich ist durchaus sinnvoll, da die Kosten für die Nutzung dieser Software sehr unterschiedlich ausfallen. Falls Sie sich ohnehin für ein professionelles Lektorat oder Korrektorat Ihrer Arbeit entschieden haben, lässt sich dies meist mit einem Plagiatscheck kostenlos verbinden. Immerhin verfügen die meisten Dienstleister, die derartige Leistungen anbieten, auch über einen unbegrenzten Zugang zu dieser Art von Software.

Vergleich und Erfahrungen mit Plagiatssoftware-Anbietern

Plagiatspruefung.de Erfahrungen

Plagiatspruefung.de bietet eine der schnellsten Plagiatsprüfungen an, da unnötige Anmeldungen entfallen. 5 Pakete werden dem Einzelnutzer angeboten und Sie können sofort nach der Zahlung Ihre Arbeit auf Plagiate prüfen lassen. Das erste Paket kann bereits für 12 € erworben werden. Der Anbieter ist unsere Empfehlung.

PlagAware Erfahrungen

PlagAware hat eine sehr umfangreiche Datenbank und eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Neben 4 Paketen für Einzelnutzer werden auch für Vielnuzter ABO-Systeme bereitgestellt. PlagAware bietet auch einen kostenlosen Test-Account an, damit Sie sich einen Überblick verschaffen können.

PlagScan Erfahrungen

PlagScan ist eine beliebte Plagiatssoftware, die auch von vielen Universitäten genutzt wird. PlagScan bietet neben 4 Pakten für Einzelnutzer auch interessante ABO-Pakete für Vielnutzer und Institute/Unternehmen an.

Bachelorprint Erfahrungen

Bachelorprint bieten neben dem Binden von Abschlussarbeiten auch Plagiatsprüfungen an. Dem User stehen allerdings nur 3 Pakete zur Verfügung. Das kleinste Paket umfasst 8000 Wörter und kostet 14,90 € (Stand April 2018). Ein ABO-System wird nicht angeboten.

Scribbr Erfahrungen

Scribbr greift auf die Plagiatssoftware von Ephorus zurück, die wiederum mit Turnitin zusammenarbeiten. Hier stehen dem User auch nur 3 Pakete zur Verfügung. Auf ein ABO-System wird ähnlich wie bei bachelorprint verzichtet. Das kleinste Paket beginnt bei 14,95 € (Stand April 2018).

Turnitin Erfahrungen

Turintin ist eine gute Plagiatssoftware mit einer umfangreichen Datenbank mit Abschlussarbeiten. Leider steht die Software nur den Universitäten und Hochschulen zur Verfügung, sodass der Einzelnutzer keinen Zugriff hat.

Kostenlose Plagiatssoftwares liefern i. d. R. viel schlechtere Ergebnisse, da oft nur Online-Quellen herangezogen werden

Worauf sollte man bei der Auswahl der richtigen Software achten?

Wenn Sie sich als angehender Absolvent nun für eine dieser Möglichkeiten der Plagiatsprüfung entscheiden möchten, sollten Sie sich vor allem fragen, welche Quellen bei der Überprüfung herangezogen werden.

Zugang zu Quellen

Hat die Plagiatssoftware nur Zugriff zum Internet oder ist der Abgleich mit einer Reihe von wissenschaftlichen Datenbanken ebenso möglich? Immerhin ist es bei den meisten wissenschaftlichen Publikationen so, dass diese nur in einem zahlungspflichtigen Bereich in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Auf alle Inhalte dieser Quellen kann mittels einer einfachen Suchmaschine daher häufig nicht zugegriffen werden, was zu einem weniger aufschlussreichen Ergebnis bei der Plagiatsprüfung beiträgt.

Anzahl der Quellen

Je größer die Anzahl der Quellen, auf welche die Software bei der Plagiatsprüfung zurückgreifen kann, desto besser. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Quellen mitunter in verschiedenen Sprachen vorliegen.

Können Softwares alle Plagiate finden?

Die Software stellt für die Prüfer das wichtigste Hilfsmittel dar, mit dem sie 99% aller Plagiate finden. Die Prüfer sind auf dem jeweiligen Themengebiet der Arbeit mit dem Großteil der Fachliteratur vertraut und erkennen daher, ob bestimmte Ansätze von einem anderen Autor stammen.

Schlecht paraphrasierte Texte

Werden fremde Texte paraphrasiert, indem viele Wörter durch Synonyme ersetzt werden, so kann die Software die Plagiate problemlos finden. Aus diesem Grund werden umgeschriebene Arbeiten, die auf Online-Plattformen gekauft wurden, sofort entlarvt

Schwer zugängliche Quellen

Die Datenbanken der Software-Anbieter umfassen oft auch die Datenbanken der Universitäten/Hochschulen, sodass Ihr Text auch mit wissenschaftlichen Arbeiten, zu den man keinen Zugriff hat, verglichen wird.

Fremdsprachige Quellen

Plagiatsprüfungssoftwares können auch fremdsprachige Quellen heranziehen, sodass sie auch fremdsprachige Plagiate finden. Im Rahmen dessen haben Sie auch die Sicherheit, ob alle direkten und indirekten Zitate entsprechend angeben sind.

Online- und Offline-Quellen

Die Software untersucht im Gegenteil zu vielen kostenlosen Anbietern neben den Online- auch Offlinequellen. Millionen von digitalisierten Quellen werden herangezogen, um Plagiate zu finden.

Dateiformate

Die Softwares können problemlos alle gängigen Formate lesen (HTML, DOC, DOCX, RTF, TXT, ODT, PDF) und die plagiierten Stellen farblich markieren. Nur passwortgeschützte Dateien werden nicht ausgewertet.

Wenn Sie Ihre Arbeit auf Plagiate prüfen möchten, dürfen Sie leider nicht davon ausgehen, dass die Plagiatssoftware jedes Plagiat finden kann – das Problem haben Universitäten auch!

Gut paraphrasierte Texte

Viele Plagiatssoftwares haben immense Probleme damit, wenn es sich um ein Plagiat handelt, bei dem nicht offensichtlich Wort für Wort abgeschrieben wurde. Hat der Autor die Idee eines anderen Autors aufgegriffen, ohne diese als solches zu kennzeichnen, und diese einfach in seinen eigenen Worten wiedergegeben hat, so wird die Software beim Plagiatscheck ebenfalls nicht immer zwingend Alarm schlagen.

Nicht digitalisierte Quellen

Zwar werden täglich Tausende Quellen digitalisiert, dennoch liegen recht viele Quellen noch immer nicht in digitaler Form vor. Diese Quellen können in den Plagiatscheck nicht mit einbezogen werden. Selbst wenn die Software in Ihrer Arbeit keine Plagiate findet, bedeutet das demnach nicht, dass er bei einer Quelle, die online nicht zur Verfügung steht, nicht doch abgeschrieben wurde.

Übersetzungen

Wenn Sie Erkenntnisse eines anderen Autors aus einer Fremdsprache einfach übersetzen und diese dann in Ihre Arbeit mit einfließen lassen, ohne auf den jeweiligen Autor zu verweisen, so ist das ein Täuschungsversuch. Die Plagiatsprüfung-Softwares finden solche Plagiate zwar nicht, allerdings kann ein Prüfer oder eine andere Person in Zukunft darüber stolpern.

Fazit

Beim Verfassen Ihrer wissenschaftlichen Arbeit sollten Sie mit so viel Sorgfalt wie möglich vorgehen. Niemand möchte schließlich versehentlich in die Plagiatsfalle tappen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob aus einem indirekten Zitat ausreichend hervorgeht, dass es sich um eine Idee eines anderen Autors handelt, fragen Sie lieber beim zuständigen Prüfer noch einmal nach.

Generell gilt, dass Sie lieber zu vorsichtig vorgehen und ein direktes oder indirektes Zitat eines anderen Autors besser zu häufig als nicht oft genug kennzeichnen sollten. Schließlich gibt es kaum etwas Schlimmeres, als wenn ein Student bei seiner Arbeit abgeschrieben hat. Nur wenn dies nachweislich vorsätzlich und nicht aus einem Versehen heraus geschehen ist, wiegen die Plagiatsvorwürfe gegen den Beschuldigten noch schwerer.

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