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Tabellen in einer Masterarbeit

Tabellen in einer Masterarbeit

Tabellen in einer Masterarbeit können zur Anschaulichkeit der Arbeit beitragen oder wichtige Erkenntnisse liefern. Wer jedoch Tabellen in seiner Arbeit nutzen möchten, muss ein paar wichtige formale Vorgaben bedenken. Denn die Nutzung von Tabellen in einer Bachelor- oder Masterarbeit ist genau geregelt. Von der Quellenangabe bis hin zur korrekten Nummerierung zeigen die nachfolgenden Abschnitte auf, welche Regeln einzuhalten sind, um alle Tabellen in einer Masterarbeit korrekt zu formatieren und diese regelkonform in die eigene Arbeit einzubinden.

Tabellen in einer Masterarbeit – grundlegende Regeln für die Nutzung von Tabellen

Grundsätzlich gilt, dass Tabellen in einer Masterarbeit nur dann sinnvoll sind, wenn sie wesentlich zum Inhalt der eigenen Arbeit beitragen. Sofern ein Verzicht auf die jeweilige Tabelle möglich wäre, ist diese nicht als essentiell anzusehen. Derartigen Tabellen haben in einer Masterarbeit nichts zu suchen, da sie keine Informationen von ausreichender Wichtigkeit beitragen. Alle angehenden Master-Absolventen sollten daher gut überlegen, ob ihre Tabelle wirklich notwendig ist oder sie die jeweiligen Informationen auch ohne eine Tabelle in den Text mit einfließen lassen können. Tabellen in einer Masterarbeit einzubinden, nur um diese optisch zu verschönern, ist hingegen keine gute Idee.

Noch dazu müssen Tabellen in einer Masterarbeit gezielt in den Fließtext integriert werden. Das geschieht, indem der Autor die Tabelle nicht nur einfach in den Raum stellt, sondern auch im Fließtext auf sie eingeht. Tabellen müssen in einer Masterarbeit also immer mit einer separaten Erläuterung einhergehen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass der Autor alle Informationen, die aus der Tabelle hervorgehen, noch einmal im Fließtext festhält. Allerdings sollte im Fließtext klar zu erkennen sein, warum sich der Autor für die jeweilige Tabelle entschieden hat und inwiefern er oder sie seine oder ihre These dank dieser Informationen vorantreiben kann. Nicht alle Tabellen müssen im Hauptteil der eigenen Masterarbeit erscheinen. Gerade bei empirischen Arbeiten ist es mitunter sinnvoll, wenn einzelne Tabellen im Anhang untergebracht werden.

Formale Vorgaben zur Verwendung von Tabellen

Sofern die Frage der Daseinsberechtigung einer Tabelle geklärt wurde, gibt es eine Reihe von formalen Vorgaben, die auf jeden Fall einzuhalten sind. Jede Tabelle sollte mit einer Überschrift gekennzeichnet werden. Das gilt im Übrigen auch für Abbildungen. In einem Tabellenverzeichnis werden diese Überschriften bei der entsprechenden Anzahl an Tabellen zusammengefasst. Die Überschriften sind dabei wörtlich zu übernehmen und dürfen nicht verändert werden. Über die komplette Masterarbeit hinweg sind alle Tabellen fortlaufend zu nummerieren. Dabei ist für Tabellen und Abbildungen jeweils eine eigene, voneinander unabhängige Nummerierung zu verwenden. Die Überschrift der Tabelle ist unterhalb der Tabelle zu platzieren. Sie sollte kurz und prägnant sein und unschwer erkennen lassen, worum es in der jeweiligen Tabelle geht.

Quellenangaben für eine Tabelle in einer Masterarbeit

Nur sofern es sich um eine Tabelle handelt, die vom Autor selbst erstellt worden ist, ist keine Quellenangabe für diese Tabelle erforderlich. Anders sieht es hingegen bei Tabellen aus, die von einem anderen Autor übernommen wurden. Diese sind selbstverständlich als das Werk eines anderen Autors zu kennzeichnen. Dabei ist zwischen Tabellen zu unterscheiden, die unverändert übernommen wurden, und Tabellen, die vom Autor leicht modifiziert worden sind. Folgende Quellverweise sind entsprechend zu nutzen. Bei übernommenen Tabellen reicht „Quelle: Literaturangabe, Seitenangabe“ zur Kennzeichnung der Quelle vollkommen aus. Bei modifizierten Tabellen muss hingegen der Hinweis „in Anlehnung an“ vor der Nennung der Literaturangabe erscheinen, um diese Tabellen korrekt zu kennzeichnen.

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