Häufigste Formatierungsfehler in wissenschaftlichen Arbeiten

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Formatierungsfehler in wissenschaftlichen Arbeiten können der Grund dafür sein, dass Sie am Ende nicht die erhoffte Bestnote für Ihre Arbeit erhalten. Denn auch diese Faktoren fließen in die Benotung Ihrer Arbeit mit ein. Wenn Sie sich nicht an die Formatvorgaben Ihrer Universität oder Hochschule halten, müssen Sie mit einem entsprechenden Punktabzug rechnen.

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Wie vermeide ich häufige Formatierungsfehler?

Häufige Formatierungsfehler in wissenschaftlichen Arbeiten lassen sich jedoch vermeiden, indem die Arbeit nach dem Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip korrigiert wird. Das bedeutet, dass es eine zweite Person oder vielleicht sogar zwei weitere Personen gibt, die sich die Arbeit vor der finalen Abgabe noch einmal anschauen und genau solche Dinge überprüfen. Häufigste Fehler bei der Formatierung einer wissenschaftlichen Arbeit lassen sich aber auch mit Hilfe der nachfolgenden Tipps vermeiden.

Häufigste Formatierungsfehler in wissenschaftlichen Arbeiten – diese Fehler machen viele Studenten

Falsche Schriftgröße

Einige Studenten wählen eine falsche Schriftgröße, um auf einen größeren Umfang zu kommen. Es ist eine schlechte Lösung und fällt sofort auf! Es ist leider viel zu vielen Studenten nicht klar, dass bei den Fußnoten eine durchweg kleinere Schriftgröße verwendet werden sollte als beim Haupttext ihrer Arbeit.

Falsche Absatzausrichtung

Ein Flattertext ist keine gute Lösung in einer wissenschaftlichen Arbeit. Beim Flattersatz (wo der Text linksbündig gesetzt ist) ist der Lesefluss gestört und optisch sieht die Arbeit schon nicht so gut aus.

Inkorrekter Zeilenabstand

Zu kleiner oder zu großer Zeilenabstand stört ebenfalls den Lesefluss. Sie sollen den gängigen Zeilenabstand wählen (1,5).

Nicht automatisch erstellte Verzeichnisse

Nicht automatisch erstellte Verzeichnisse bringen viele Probleme, jedes Mal wenn Sie neue Abbildungen, Tabellen, Überschriften usw. einfügen. Dadurch wird Ihre Arbeit unübersichtlich.

Falsche Bildformate

Immerhin ist es bei den meisten Druckereien so, dass bestimmte Bildformate nicht unterstützt werden. Wenn der Student nun zum Beispiel eine GIF-Datei und keine JPEG-Datei in seine Arbeit eingebaut hat, kann dieses Bild unter Umständen in der fertigen Druckversion der Arbeit nicht korrekt dargestellt werden.

Nicht einheitliche Zitierweise

Obwohl jede Universität bzw. Hochschule einen individuellen Leitfaden für ihre Studenten erstellt, ist eine Regel konstant: die Arbeit muss einheitlich formatiert werden.

So werden wissenschaftliche Arbeiten korrekt formatiert

Nachfolgend können Sie einen Blick auf die wichtigsten Formatierungsvorschriften werfen:

Korrekte Schriftart und -größe sowie Zeilenabstand

Hauptteil der wissenschaftlichen Arbeit: Schriftgröße 12 Punkt und Zeilenabstand 1,5. Schriftart: Times New Roman, Arial, Courier, Computer Modern

Bibliografie

Bibliografie: Schriftgröße 10 bis 12 Punkt und ebenfalls ein einfacher Zeilenabstand

Blocksatzausrichtung

Beim Textkörper und allen Zitaten sollte zudem eine Blocksatz-Ausrichtung genutzt werden. Bei Fußnoten sowie der Bibliografie ist hingegen die linksbündige Ausrichtung zu wählen.

Titelblatt

Die Titelseite soll klar und strukturiert gehalten werden. Unnötige Kursivierung oder Fettdruck von Wörtern sollen vermieden werden. Viel wichtiger ist die größere Schrifftgröße für den Titel der Arbeit, die in Fettdruck gesetzt werden sollte.

Automatische Silbentrennung

Die Funktion Silbentrennung garantiert Ihnen gleichmäßige Abstände zwischen den Wörtern und spart gleichzeitig Platz im Word -Dokument.

Anhänge

Ein Blatt mit dem Titel „Anhang“ soll im hinteren Teil eingefügt werden (diese Seite ist nicht zu nummerieren), dann folgen die Inhalte des Anhangs (alle restlichen Seiten im Anhang sind mit römischen Zahlen fortlaufend zu nummerieren).

Fußnoten und Zitate

Fußnoten und Zitate über mehrere Zeilen: Schriftgröße 10 und ein einfacher Zeilenabstand

Überschrift

Überschrift: Schriftgröße 14 Punkt und Fettschrift, keine Satzzeichen am Ende der Überschrift

Automatische Verzeichnisse

Verzeichnisse in einer wissenschaftlichen Arbeit sollten immer automatisch erstellt werden, um viele Formatierungsfehler zu vermeiden.

Automatische Seitenzahlen

In einer wissenschaftlichen Arbeit kann man die Seitenzahlen automatisch an folgenden Stellen einfügen: Kopfzeile, Fußzeile, Seitenränder, Aktuelle Position.

Seitenränder

In Word gibt es die Möglichkeit, vordefinierte Seitenrandeinstellungen anzupassen oder auszuwählen. Im Word-Dokument ist um jede Seite ein Seitenrand von 2,5 cm automatisch festgelegt.

Eidesstattliche Erklärung

Eidesstattliche Erklärung soll auf einer separaten Seite eingefügt werden. Die Vorlage für die eidesstattliche Erklärung suchen Sie am besten auf der Homepage Ihrer Universität bzw. Hochschule.

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Häufigste Formatierungsfehler vermeiden

Häufigste Formatierungsfehler in wissenschaftlichen Arbeiten können aber auch dann zum Problem werden, wenn z. B. die Bachelorarbeit in den Druck geht. Solche sehr offensichtlichen Fehler sind vor allem deshalb sehr ärgerlich, da sie viel Geld kosten können. Falls jedoch nicht genügend Zeit für einen zweiten Druck der Arbeit bleibt, werden den Prüfern Fehler wie diese umso deutlicher auffallen.

Enge Rücksprache mit der Druckerei

Außerdem gilt es auf jeden Fall mit der zuständigen Druckerei enge Rücksprache zu halten, um weitere mögliche Fehler zu vermeiden. Jede Druckerei gibt andere Richtlinien heraus, die sich zum Beispiel auch auf den Seitenrand links beziehen, wo die Arbeit später gebunden wird.

Wichtige Links zur Formatierung Ihrer Arbeit

Automatisches Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Zitieren

Anhang

Automatisches Abbildungsverzeichnis

Automatisches Literaturverzeichnis

Kopf- und Fußzeilen

Eidesstattliche Erklärung

Automatisches Tabellenverzeichnis

Titelblatt

Schriftart

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Weitere wichtige Tipps zur korrekten Formatierung

Zum korrekten Seitenrand geben die meisten Universitäten und Hochschulen ihre eigenen Richtlinien heraus. Im Übrigen sollte das komplette Dokument einheitlich formatiert werden. Das bedeutet, dass der Zeilenabstand im Hauptteil auch dann nicht verkleinert oder vergrößert werden darf, wenn eine Abbildung so leichter auf der gewünschten Seite dargestellt werden kann. Unterstreichungen sowie ein Fettdruck sind im Fließtext zu vermeiden. Großbuchstaben gehören lediglich an den Wortanfang.

Die Kursivschrift ist außerdem nur für die folgenden Wörter vorbehalten:
• Wörter in einer Fremdsprache (damit sind keine Fremdwörter gemeint)
• Buchtitel
• Neologismen
• Betonungen/ Hervorhebungen (alternativ kann auch ein erweiterter Zeichenabstand genutzt werden)

Grundsätzlich gilt, dass diese Formatierungsvorgaben am besten zum Schluss zu überprüfen sind und die Arbeit dann in eine einheitliche Form zu bringen ist. Dabei macht es überhaupt nichts, wenn Sie zunächst nicht auf diese Feinheiten achten, sofern diese vor der finalen Abgabe der Arbeit noch korrigiert werden.

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